Poppenreuth hofft auf Wende

Kleiner Hoffnungsschimmer für den vom Verletzungspech so arg gebeutelten Landesliga-Neuling SV Poppenreuth: Stürmer David Sladecek (links, in der Partie gegen den FSV Stadeln) sitzt am Sonntag im Heimspiel gegen den ASV Pegnitz zumindest auf der Bank. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth steckt in der Landesliga Nordost auf einem direkten Abstiegsplatz fest. Der letzte Sieg gelang dem Neuling am 23. August, seitdem gab es zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Kann der Negativtrend am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenvierten ASV Pegnitz gestoppt werden?

Poppenreuth. (rez) Für den SV Poppenreuth (17./11 Punkte) ist aus der Vorgabe, sechs Zähler aus den Spielen gegen den SV Seligenporten II (10./17) und beim SV Friesen (18./10) zu holen, nichts geworden. Der Tabellenvorletzte stand beide Male mit leeren Händen da und das gerade gegen Teams, die selbst hinten drin standen beziehungsweise stehen.

Am Sonntag, 4. Oktober, Anstoß um 15 Uhr, gastiert nun der ASV Pegnitz (4./21) in Poppenreuth. Nach einem wechselhaften Beginn haben sich die Gäste mittlerweile stabilisiert und sind auf Rang vier angekommen. Die Oberfranken haben eine Serie von vier Siegen in Folge hingelegt und wollen ihren Lauf natürlich in Poppenreuth fortsetzen.

Lazarett lichtet sich nicht

Das Trainer-Duo Müfit Topcu und Vaclav Peroutka ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden, zumal sich das Lazarett nicht gelichtet hat. Mit Dan Martinec und Pavel Plechaty, den Langzeitverletzten Batuhan Yazici und Michael Werner sowie Vaclav Peroutka fallen fünf Spieler definitiv aus. Peroutka wollte bereits am vergangenen Wochenende unbedingt auflaufen, bekam aber von seinem Arzt ein striktes Verbot. Eventuell wieder einsatzfähig - oder zumindest auf der Bank - könnten Topcu und David Sladecek sein. Johannes Heidel schlägt sich mit muskulären Problemen herum. Aufgrund der dünnen Personaldecke muss er die Zähne zusammenbeißen.

Während der Woche versuchte Peroutka im Training, jeden einzelnen Spieler wachzurütteln. "Es kann doch nicht sein, dass wir alle das Fußballspielen verlernt haben. Jeder muss seine Leistung gegenüber den letzten beiden Spielen steigern, jeder muss 100 Prozent und mehr geben. Dass wir es alle können, haben wir auch in dieser Saison schon gezeigt. Wenn die Einstellung stimmt, brauchen wir uns vor Pegnitz nicht zu fürchten."

Ob sich alle am Riemen reißen und die Vorgabe umsetzen, wird sich am Sonntag zeigen. Noch ist die Situation für den SVP nicht aussichtslos und mit einem Dreier gegen Pegnitz wäre der Anschluss ans untere Mittelfeld wieder hergestellt.

Aufgebot: T. Martinec, Janda, Veleman, Benda, Nickl, Hamann, Komberec, Hibler, Krupicka, Hostalek, Itersky, Heidel, Beranek, Topcu, Sladecek
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