Poppenreuth Schlusslicht

Der SV Poppenreuth verlor am Sonntag das Heimspiel gegen den ASV Pegnitz mit 0:3. Lukas Hibler (gelbes Trikot, Szene aus der Partie gegen Stadeln) sah in der 16. Minute nach einer Tätlichkeit die Rote Karte und leitete damit die Niederlage maßgeblich mit ein. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth ist durch die 0:3-Heimpleite gegen den ASV Pegnitz ganz unten angekommen. Nach der dritten Niederlage in Folge ist der Neuling Schlusslicht der Landesliga Nordost.

Poppenreuth. (rez) Poppenreuth begann stark verbessert gegenüber den letzten Spielen. Bereits nach zwei Minuten brachte Gästetorwart Kausler gerade noch die Fingerspitzen an den Ball, um einen Freistoß von Veleman an die Latte zu lenken. Den Abpraller jagte Sladecek über den Kasten. Auch in der Folge spielten die Hausherren mutig nach vorne. Nickls Rückpass setzte Benda knapp neben das Tor beim Schuss von Komberec klärte Kausler per Faustabwehr.

Rot für Hibler

In der 16. Minute folgte die vermutlich spielentscheidende Szene: Hibler trat nach einem Foul gegen den am Boden liegenden Pegnitzer Spieler nach und sah dafür berechtigt Rot. Die kurze Unordnung nutzte der Gast zu zwei Toren. Zunächst ging Krupicka etwas ungestüm gegen Wölfel zu Werke, den Elfmeter verwandelte Podgur sicher. Fünf Minuten später fiel das 0:2: Einen kurz ausgeführten Freistoß jagte Eckert mit einem Sonntagsschuss vom rechten Strafraumeck in den langen Winkel. Danach fing sich Poppenreuth wieder und kam zu Möglichkeiten. Die beste hatte Komberec, der aus 16 Metern nur die Latte traf.

Auch mit einem Mann weniger war der SVP nach dem Wechsel das bessere Team. In der 47. Minute lag das 1:2 in der Luft. Zunächst wehrte Kausler einen Schuss von Sladecek ab, bei der nachfolgenden Ecke wurde der Kopfball von Veleman von der Linie gekratzt. Wenige Minuten später scheiterten Sladecek und Nickl. Die Gäste brauchten bis zur 65. Minute, um zu ihrer ersten Möglichkeit nach der Pause zu kommen. Das Schiedsrichtergespann übersah eine Abseitsposition, doch Reichel konnte dies nicht nutzen. Die Heimelf rannte weiter an - ohne Erfolg. Zehn Minuten vor Schluss überlief Podgur die offene Hintermannschaft und vollstreckte zum 0:3-Endstand.

Trainer Vaclav Peroutka war mit der Leistung seines Teams eigentlich zufrieden. "Wir kamen sehr gut ins Spiel und gerieten durch Disziplinlosigkeit auf die Verliererstraße. Dieses Verhalten hat uns heuer nicht das erste Mal um den Erfolg gebracht. Ab sofort wird rigoros durchgegriffen, auch wenn es die derzeitige Personalsituation nicht erlaubt."
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