Poppenreuth unter Druck

Der ASV Neumarkt zieht an der Spitze der Landesliga Nordost weiter unbeirrt seine Kreise. Mit dem elften Sieg behauptete der Tabellenführer seinen Elf-Punkte-Vorsprung vor dem ASV Vach. Der SV Poppenreuth dagegen steckt mehr denn je im Tabellenkeller fest.

Tirschenreuth. (gb) Bei Landesliga-Neuling SV Poppenreuth (17. Platz/11 Punkte) hatte man fest gehofft, in zwei Kellerduellen einen Schritt nach vorne zu machen. Doch dem 0:3 zu Hause gegen den SV Seligenporten II (10./17), der sich mit drei Siegen in Folge ins Mittelfeld absetzte, folgte das bittere 0:2 bei Schlusslicht SV Friesen (18./10). Noch ist nichts verloren, denn vom ersten der drei Relegationsplätze sind die Poppenreuther nur einen Zähler entfernt. Zum ersten sicheren Platz - SSV Kasendorf (13./16) - sind es allerdings schon fünf Punkte.

Für die seit Wochen vom Verletzungspech arg gebeutelte Mannschaft des Trainerduos Müfit Topcu und Vaclav Peroutka wird der Druck immer größer. Und jetzt kreuzt am Sonntag, 4. Oktober, mit dem ASV Pegnitz (4./21) ein Team aus der Verfolgergruppe des Spitzenreiters in Poppenreuth auf. Die Pegnitzer sind aber gerade auswärts nicht unverwundbar. Zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen lautet die Bilanz auf gegnerischem Terrain. Allerdings verbreitet die Poppenreuther Heimausbeute (zwei Siege, vier Niederlagen) wohl auch keine Angst bei den Oberfranken.

Neumarkt führt souverän

Elf Siege und zwei Remis stehen vor dem 14. Spieltag auf dem Konto des ungeschlagenen Tabellenführers ASV Neumarkt (1./35). Diesmal versucht es der Baiersdorfer SV (9./17), dem ASV die erste Niederlage beizubringen. Die Verfolger stehen vor unangenehmen, aber lösbaren Aufgaben. Der ASV Vach (2./24) empfängt den FSV Erlangen-Bruck (15./14), der TSV Kornburg (3./21) gastiert beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (12./16) und der ASV Pegnitz wie bereits erwähnt in Poppenreuth.

Dergahspor Nürnberg (6./20) und die SG Quelle Fürth (5./20) treffen direkt aufeinander, wobei nur der Sieger Rang zwei im Blick behält. Darauf spekuliert auch der FC Vorwärts Röslau (8./19). Nach dem 2:1-Erfolg in Fürth will das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann im Heimspiel gegen den SV Seligenporten II (10./17) nachlegen.
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