Poppenreuther Rumpteam schlägt sich beim 1:3 gegen Dergahspor wacker
Nur elf gesunde Spieler

Der SV Poppenreuth verlor am Mittwoch das Nachholspiel gegen Dergahspor Nürnberg mit 1:3. Den einzigen Treffer der Gastgeber erzielte David Sladecek kurz vor Schluss. Bild: Gebert
Poppenreuth. (rez) Nach zwei Siegen in Folge gab es für den SV Poppenreuth wieder eine Niederlage. Am Mittwochabend verlor der Neuling die Neuauflage der am 22. Juli wegen eines Unwetters abgebrochenen Partie gegen Dergahspor Nürnberg mit 1:3. Poppenreuth bleibt in der Landesliga Nordost mit 9 Punkten auf Rang 12 und liegt damit weiterhin nur einen Zähler vor dem ersten der drei Relegationsplätze. Dergahspor (16 Zähler) kletterte durch den Sieg auf Platz 2.

Torraumszenen Mangelware

Der SV Poppenreuth schlug sich zunächst mit seinem Rumpfteam, es standen nur elf gesunde Spieler zur Verfügung, sehr gut. Die Gäste begannen vorsichtig, was der Heimelf in die Karten spielte. Mit sicheren Ballstafetten versuchte der SVP, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. So waren in den ersten 20 Minuten Torraumszenen auf beiden Seiten Mangelware.

Dann kam etwas mehr Leben ins Spiel. Poppenreuth traute sich mehr zu und kam zu einigen Möglichkeiten. Eine Kombination über die rechte Seite - Werner auf Sladecek, der weiter auf Heidel - konnte im letzten Augenblick von Gästetorwart Memet geklärt werden. In der 25. Minute strich der Ball nach einem 20-m-Schuss von Nickl knapp über den Torwinkel. Von den Gästen war bis zur Halbzeit außer einem Freistoß, den SV-Torhüter Martinec parierte, nichts zu sehen. In der 41. Minute dann ein vollkommen unnötiges Foul: Hostalek gab seinem Gegenspieler an der Strafraumkante einen leichten Schubs, den dieser dankbar annahm und sich fallen ließ. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Walthier sicher zum 1:0 für Dergahspor verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel hatte Dergahspor dann ein Übergewicht,. Das nutzten die Gäste in der 51. Minute sofort aus. Das gute Abseitsspiel der Poppenreuther versagte einmal, Walthier steckte geschickt auf Yagiz durch, der sich die Chance nicht entgehen ließ. Fünf Minuten später tauchte Karasu alleine vor Torwart Martinec auf, blieb aber zweiter Sieger. Nun besann sich Poppenreuth etwas auf seine Stärken und kam zu Möglichkeiten. Werner legte auf Hibler, der gegen Torwart Memet einen Schritt zu spät kam. Die größte Chance vergab Sladecek, der nach einem Nickl-Schuss den Abpraller aus fünf Metern über das Tor setzte.

Sladecek trifft zum 1:3

Im Gegenzug dann die endgültige Entscheidung: Nach einem Querschläger fiel Camejo der Ball direkt vor die Füße. Gleich danach eine weitere Chance für Dergahspor, aber Karasu scheiterte an Keeper Martinec. Am Ende wurde Poppenreuth doch noch für seine unermüdlichen Versuche belohnt. Sladecek scheiterte zunächst mit einem Kopfball an Torwart Memet, brachte das Leder aber im Nachschuss über die Linie.
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