Poppenreuther Ziel ein Dreier

In den letzten Spielen machte sich Vaclav Peroutka fleißig Notizen, jetzt greift der Co-Trainer des SV Poppenreuth nach sechswöchiger Verletzungspause wieder selbst mit ins Geschehen ein. Am Samstag tritt der Tabellenvorletzte bei Schlusslicht SV Friesen an. Bild: Gebert

Zum Kellerduell der Landesliga Nordost tritt der Tabellenvorletzte SV Poppenreuth (17./11 Punkte) am Samstag um 16 Uhr bei Schlusslicht SV Friesen (18./7) an. Ziel ist ganz klar ein Dreier.

Poppenreuth. (rez) Mit dem geforderten Dreier gegen den SV Seligenporten II wurde es nichts für den SV Poppenreuth. Zu nervös und unkonzentriert traten die Spieler des Neulings bei der 0:3-Heimpleite auf. Trainer Müfit Topcu und sein Co. Vaclav Peroutka versuchten deshalb während der Woche, durch viele Gespräche das Selbstvertrauen der Akteure zu stärken. "Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass nur wenige Gegner übermächtig waren und wir in der Lage sind, in der Liga mitzuhalten. Jeder sollte sich deshalb wieder auf seine Stärken konzentrieren und an seine Leistungsgrenze gehen", sagen beide übereinstimmend."

Förderlich für das letzte Spiel war natürlich auch nicht, dass kurzfristig wieder zwei Spieler, Müfit Topcu selbst und Johannes Heidel, wegen Verletzungen ausfielen. So stellte sich die Mannschaft praktisch von selbst auf. Ein Lichtblick ist, dass Robert Itersky, der aus beruflichen Gründen ein Jahr ausgesetzt hat, wieder zur Mannschaft gestoßen ist. Er hat zwar noch Trainingsrückstand, aber er wird dem SV in der jetzigen Situation sicher weiterhelfen. Für eine Halbzeit dürfte es reichen und das wäre eine Entlastung für Lukas Komberec. Immerhin war Itersky in der Meistersaison in der Kreisliga der beste Torschütze. Co-Trainer Peroutka wird aller Voraussicht nach, trotz noch nicht ganz auskurierter Verletzung, nach sechswöchiger Pause wieder mit eingreifen. Auch mit dem Einsatz von Heidel rechnet man beim SV.

Für das Spiel in Friesen ist die Zielsetzung natürlich wieder ein Dreier. Ungelegen kam dem SV Poppenreuth aber das Erfolgserlebnis der Gastgeber in Selbitz (2:2). Sie werden mit breiter Brust in die Begegnung gehen. Wenn sich aber die Poppenreuther auf die eigenen Stärken konzentrieren und bis zum Umfallen kämpfen, sollte das vorgegebene Ziel zu erreichen sein. Zudem hat der SVP in den letzten Auswärtsspielen immer überrascht und etwas Zählbares mit nach Hause gebracht.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Janda, Veleman, Benda, Nickl, Hibler, Komberec, Krupicka, Hostalek, Hamann, Plechaty, Itersky, Peroutka, Heidel, Beranek
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