Posaunenchor Eschenfelden verabschiedet Chorleiter Heinrich Heim und Bläser Georg Brunner
Namhafte Komponisten zum Ausklang

Verabschiedung und Ehrung mit (von links) Pfarrer Konrad Schornbaum, Georg Brunner, Heinrich Heim und Richard Ertel. Bild: wku
Musikalische Leckerbissen waren am Sonntag im Gottesdienst zu hören. Das neue Liederbuch "Kommt atmet auf" wurde im evangelischen Gottesdienst eingeführt. Der Kirchenchor unter der Leitung von Kurt Dietrich unterstützte die Gottesdienstbesucher mit seinen Stimmen beim Gesang.

Hohes Niveau

Der Posaunenchor, ebenfalls unter der Leitung von Kurt Dietrich bot musikalische Genüsse auf hohem Niveau. Von Telemann bis Vivaldi, von Johann Sebastian Bach bis Mendelsohn-Bartholdy waren namhafte Komponisten vertreten. Die musikalischen Höhepunkte stellten zweifellos der "Marsch" von Edgar Elgar und "Teure Heimat" vom Gefangenenchor aus Nabuko dar.

Richard Ertel wurde für zehnjährigen aktiven Bläserdienst geehrt und erhielt eine Urkunde. Verabschiedet wurde nach 54 Jahren Georg Brunner aus Achtel. Er war das letzte Gründungsmitglied, das aktiv im Posaunenchor mitspielte. Der Chor wurde 1961 von Georg Herbst aus Achtel und Pfarrer Otto Dietrich, dem Vater des jetzigen Chorleiters gegründet.

"In all den Jahren hat Herr Brunner nur zehn bis fünfzehn Mal bei den Proben gefehlt" , bemerkte Pfarrer Konrad Schornbaum. Er würdigte die Zuverlässigkeit und den großen Einsatz von Georg Brunner. Er bekam eine Urkunde und einen Gutschein.

Treuer Dirigent

Ebenfalls verabschiedet wurde Chorleiter Heinrich Heim. 35 Jahre versah er diesen Dienst. Vorher hatte er schon den erkrankten Chorleiter Hans Scheiderer vertreten. Auch nach seinem Umzug von Eschenfelden nach Sulzbach blieb Rektor Heinrich Heim dem Chor als Dirigent treu. Pfarrer Schornbaum dankte ihm für sein Engagement und überreichte ihm eine Urkunde und einen Gutschein. Der Pfarrer warb für neue Bläser und Sänger in den Chören: "Musik tut der Seele gut" erklärte er. Übrigens gibt es eine Chronik vom Posaunenchor, die für drei Euro im Pfarramt Eschenfelden (Montag- und Freitagfrüh geöffnet) zu erwerben ist. In ihr ist nicht nur die Geschichte des Posaunenchores niedergeschrieben. Vielmehr gibt es dort nette Anekdoten und lustige Geschichten zu lesen.
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