Position auf Holzmarkt halten

Der Europaabgeordnete Albert Deß verteidigte das Freihandelsabkommen TIPP. Bild: sche

Ein Umsatz von 8,74 Millionen Euro und ein Gewinn von 164 800 Euro, der den Rücklagen zugeführt wird: Die Forstbetriebsgemeinschaft Amberg-Schnaittenbach ist auf einem guten Weg. An die Waldbesitzer erging der Appell, weiter zu investieren: "Es lohnt sich."

(sche) Nahezu 2000 Mitglieder zählt die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Amberg-Schnaittenbach. Deren alter und neuer Vorsitzender Gerhard Gradl legte in seinem Tätigkeitsbericht die Zahlen für den Zeitraum vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 vor.

Nur 40 Prozent dabei

Der Umsatz sei auf 8,74 Millionen Euro gesteigert, der daraus resultierender Gewinn von 164 800 Euro den Rücklagen zugeführt worden. Während Waldpflegeverträge mit zwölf privaten Eigentümern mit insgesamt 166 Hektar abgeschlossen wurden, sind bei Pfarrfründen 16 mit 186 Hektar und elf Kirchenstiftungen mit 98 Hektar Grund ausgewiesen. Geschäftsführer Uli Hausmann stellte fest, dass erst 40 Prozent der Waldbesitzer der Forstbetriebsgemeinschaft angehören. Die FBG hat derzeit 1992 Mitglieder mit rund 23 028 Hektar Waldfläche. 800 Mitglieder bewirtschaften eine Fläche unter vier Hektar, 600 eine von vier bis zehn Hektar, 450 zwischen 10 und 20 Hektar, der kleinere Rest mehr als 20 Hektar. Die FBG habe als Forstdienstleister die Segmente Holzvermarktung, Waldpflege, Service und Beratung im Angebot. Im abgelaufenen Berichtszeitraum sei die Vermarktung der Holzmenge, begründet durch die vorhergehenden Stürme, gesteigert worden. Die eingeschlagene Strategie, wenige Sägewerke zu bedienen, habe sich als richtig erwiesen, betonte Hausmann.

Dadurch werde man auch künftig die Versorgungssicherheit der Sägewerkindustrie gewährleisten können. Die FBG werde versuchen, die auf dem Holzmarkt erarbeitete Position mit all den Vorteilen zu halten, sicherte Hausmann zu. Er appellierte an das Bewusstsein aller Waldbesitzer, ihren Besitz "zu nutzen und zu schützen" und daher weiter zu investieren: "Es lohnt sich."

Gradl bleibt Vorsitzender

Neu gewählt wurden der geschäftsführende Vorstand und weitere Mitglieder des Gremiums. Ihrem Vorsitzenden Gerhard Gradl aus Kastl sprachen die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft weiter das Vertrauen aus. Gradls Stellvertreter sind Franz Fruth aus Schwand und Martin Seitz, Leiter der Forstdienststelle Amberg. Weiter gehören dem Vorstand Johann Bösl, Johann Graf, Karl Lautenschlager und Max Wolf an.
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