Post für den Erzbischof

Ein Brief aus dem Dekanat Auerbach geht auf die Reise nach Bamberg. Er trägt die Bitte an die Erzdiözese heran, den Schwund an hauptamtlichem Personal in der Seelsorge besser abzufedern.

Planungen für den Dekanatstag 2015, die Gebetsstaffel um geistliche Berufungen sowie die ökumenische Wallfahrt beschäftigten die Vertreter der Pfarrgemeinden in ihrer Frühjahrssitzung im Pfarrheim Arche. Vorher feierten sie mit Pater Frank Schwegler und Regionaldekan Dr. Josef Zerndl die Messe.

Zum Dekanatstag 2015 am Freitag, 12. Juni, wird ein afrikanischer Glaubenszeuge erwartet. Vom Gespräch über die regional verschiedenen Gegebenheiten für die Christen in der Welt erwartet sich der Dekanatsrat Impulse für die anschließende Arbeit in Gruppen.

Äbtissin Mechthild Thürmer aus der Benediktinerabtei Maria Frieden in Kirschletten besuchte kürzlich die Realschule Pegnitz und fand eine positive Resonanz. Der Konvent der Ordensschwestern setzt sich international zusammen. Dadurch kam auch das Thema Integration zur Sprache.

Gebetsstaffel ab 26. April

Intensiviert werden die Vorbereitungen für die Gebetsstaffel um geistliche Berufungen. Beginnend am 26. April in Trockau, führt sie durch das Dekanat nach Auerbach. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai, zelebriert Generalvikar Monsignore Georg Kestel bei der Gottvaterbergkirchweih den Abschlussgottesdienst. Er wünscht sich aus jeder Pfarrei einen Bericht über den Verlauf der Gebetsstaffel.

Ziel der ökumenischen Wallfahrt ist am Sonntag, 28. Juni, die renovierte Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Auerbach. Ins Organisationsgremium sind das evangelische und das katholische Pfarramt mit eingebunden. Gespräche wurden auch bei der ökumenischen Pastoralkonferenz geführt. Der Dekanatsrat konzentriert sich auf die Auswahl der Prozessionswege für die Sternwallfahrt und die liturgische Vorbereitung.

Seine Schatten wirft der 100. Deutsche Katholikentag 2016 in Leipzig voraus. Der Rat befürwortete eine Präsentation des Dekanats im Verbund mit der Erzdiözese. Als freundliche Geste der evangelischen Kirche wurde eine Kollekte für die Organisation des Katholikentags gewertet. 2017 feiert dann die evangelische Kirche das 500-jährige Jubiläum der Reformation.

Angebot an Studenten

Eva-Maria Meyer von der Caritasberatung wies auf die Möglichkeit hin, bei der Caritas ein Vorpraktikum oder Praktikum in der Kinder- und Jugendhilfe zu leisten. Es werde in manchen Studiengängen gefordert.

Günstige Konditionen ergeben sich für die Kinder- und Jugenderholung der Caritas. Durch die Mittel, die von den Jugendämtern und Krankenkassen bereitgestellt werden, müssten die Eltern teilweise nur für das Taschengeld des Kindes sorgen.

Stromsperre droht

Zutiefst erschüttert zeigte sich die Caritasberaterin über die Praxis eines Energieversorgers, Hartz-IV-Empfängern in Zahlungsrückstand den Strom zu sperren, wenn sie nicht die komplette Summe auf einmal begleichen. In der Schuldnerberatung ergäben sich bessere Chancen, die Finanzen des Klienten in Ordnung zu bringen, wenn Ratenzahlungen möglich wären.

Ein Brief an die Führung der Erzdiözese Bamberg enthält die Bitte, das Dekanat Auerbach nach dem Wegfall des hauptamtlichen pastoralen Personals besser zu unterstützen. Der Text wurde in der Sitzung verlesen und genehmigt. Regionaldekan Dr. Josef Zerndl ermutigte den Vorsitzenden Herbert Appl, das Schreiben nicht nur an die zuständige Stelle, sondern auch direkt an Erzbischof Dr. Ludwig Schick zu senden.
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