Preisgeld wird in Bienenvolk investiert

Alfons Wilterius, der Vorsitzende des Imkervereins, bedankte sich für die hohe Auszeichnung und fügte hinzu, der Imkerverein sei dankbar, dass er jährlich vom Landkreis eine finanzielle Zuwendung für die Behandlungsmittel erhalte.

Wilterius stellte kurz den Imkerverein Kirchenthumbach vor, der 1904 von zwei Lehrern gegründet worden sei. Jetzt gehörten ihm 42 Mitglieder an, 22 davon pflegten Bienenvölker. Deren Zahl belaufe sich auf aktuell 217 - vor zehn Jahren seien es noch 600 Völker gewesen.

Größter Feind der Bienen und der Imker sei die Varroamilbe, machte der Vorsitzende deutlich. "Unser ständiges Bestreben ist es, die geschädigten Kollegen von der endgültigen Resignation abzuhalten und neue Mitglieder - auch Frauen, Jugendliche und Kinder - zu gewinnen." So sei der Imkerverein in Kinderhaus und Schule ebenso präsent wie beim Kinderferienprogramm.

Wilterius versicherte, das Preisgeld werde zielgerichtet für die Förderung und Verbesserung der Imkerei verwendet. Geplant sei, ein wertvolles und gekörtes Bienenvolk anzuschaffen, mit dessen Nachkommen die Qualität der vorhandenen Bienenbestände verbessert werden soll. (ü)
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