Premiere für die Rechersimer-Theaterbühne - Vier Vorstellungen der "Stoapfälzer Theatergruppm"
Mit Zoigl fing alles an

Komödienstadl-Atmosphäre zauberte die "Stoapfälzer Theatergruppm" mit dem Bauernschwank "Der Gaggerer" in die Rechersimer-Zoiglstube. Von links nach rechts: Tobias Busch, Andi Kick, Kathrin Hecht, Toni Neumann, Kathrin Gradl, Sandra Kick und Karin Busch. Bild: ang
Was vor etwa zwei Jahren bei einem Glas Zoigl in verwandtschaftlicher Atmosphäre nur so mal nebenbei angeklungen war, erlebte kürzlich eine erfolgreiche Premiere. Damals deuteten Maria und Johann Käß an, dass sie in der Nische ihrer Zoiglwirtschaft eine kleine Bühne integrieren wollten. Sieben ehemalige Theaterdarsteller der Schwarzenbacher Landjugend, die dem nachdrängenden Nachwuchs Platz einräumten, nahmen den gesponnenen Faden der Röthenbacher Zoiglwirte auf. Sie ermunterten diese, ihre Bühne gleich theaterfähig mit drei Bühneneingängen zu planen. Da bei den ehemaligen Darstellern das Theaterblut weiter kräftig in Wallung war, fassten sie schnell den Entschluss zur Gründung einer eigenen Gruppe: die "Stoapfälzer Theatergruppm".

Drei Vorstellungen hatten Tobias Busch, Kathrin Gradl, Andi Kick, Kathrin Hecht, Karin Busch, Sandra Kick und Toni Neumann für ihren witzig-pfiffigen Bauernschwank "Der Gaggerer" vorgesehen. Wegen der enormen Kartennachfrage mussten sie letztendlich noch einen Abend nachlegen und auch diese einhundert Sitzplätze waren gefüllt.

Der von Fred Bosch geschriebene Dreiakter spielte in einer einfachen, klassischen Bauernstube, eine "nur scheinbar unglückliche Liebesgeschichte", die von zahlreichen Verwechslungen und derb-gepfefferten Späßen reichlich gespickt war. Punktgenau setzten die Darsteller ihre Pointen und hatten selbst sichtlich viel Spaß an der Geschichte.

Vor der Aufführung und zwischen den drei Akten unterhielt Stefan Kick mit seiner Steirischen die Besucher. Für ihn und die gesamte Theatergruppe sparte das Publikum nicht mit dem Schlussapplaus. Auch für das gesamte Rechersimerteam war die neue Herausforderung erfolgreich, nutzten doch die meisten der Besucher den Anlass dazu, vor und nach der Vorstellung eine der weitum gerühmten Zoigl-Brotzeiten zu genießen.
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