Pressath.
Stadtrat Stadtrat will nicht auf Fenster verzichten

(stg) Noch nicht zufrieden sind die Stadträte mit den Planungen für den behindertengerechten Zugang am Rathaus: In der Sitzung wurde quer durch alle Fraktionen bemängelt, dass wegen der 2,50-Meter-Breite des Bauwerks ein Fenster "geopfert" werden müsste. In einer Bauausschusssitzung habe es vom Verantwortlichen des Architekturbüros noch geheißen, dass der Platz ausreiche. "Dass es nun so aussieht, hat uns niemand gesagt", betonte Charlotte Hautmann (CSU).

Bürgermeister Werner Walberer rief in Erinnerung, dass eine neue Planung weitere Kosten verursacht. Franz Floth (SPD) führte aus, dass der Architekt kein Geld dafür verlangen werde, nur weil er einen Strich anders zeichnen müsse. "Dann kann er uns künftig gestohlen bleiben." Das Gremium kam zum Ergebnis, dass geprüft werden solle, ob das Bauwerk verschoben werden kann, um das Fenster zu retten.

Das Einvernehmen erteilte der Stadtrat dem Antrag auf Vorbescheid von Donat Grünberger für die Bebaubarkeit eines Grundstücks in der Tulpenstraße. Die Entscheidung trifft das Landratsamt. Einigkeit gab es darüber, ein Hochsilo für Streusalz mit 100 Kubikmeter Inhalt anzuschaffen. Über den Standort ist noch nicht entschieden, hierzu soll bis zur Sitzung des Bauausschusses eine Planung erarbeitet werden. Beschlossen hat das Gremium, für die Zeit von 2017 bis 2019 an der Bündelausschreibung Strom teilzunehmen. Erneut setzt die Stadt auf 100-prozentigen Ökostrom.
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