Priester aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt

Auch aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt selbst gingen zahlreiche Priester hervor, die natürlich dann auch in Kirchenthumbach ihr erstes heiliges Messopfer, ihre Primiz feierten. Der erste war Paulinus Fröhlich, der 1929 zum Priester geweiht wurde. Ihm folgte Pater Johannes Rauh aus Haselmühle (siehe Artikel oben).

1937 gab es gleich zwei Primizfeiern: Georg Paulus und Josef Schuhmann (Grünthanmühle) waren die einzigen Neupriester während der Nazizeit. 1947 freute sich die Pfarrei mit Paul Gerwald. In Schlesien geboren, war der Theologiestudent in Finnland Militärpfarrer Georg Paulus als Pfarrhelfer zugeteilt worden. Gerwald beendete nach dem Krieg in Regensburg das Theologiestudium und feierte auf die Fürsprache seines ehemaligen "Chefs" hin in Kirchenthumbach Primiz.

Schon ein Jahr später war die Pfarrgemeinde wieder in Feierlaune: Primiziant war Karl Schuller aus Blechmühle. In den 1950er und 1960er Jahren gab es drei Priesterweihen und Primizen: 1954 von Alois Böhm, 1966 von Georg Braun, und 1967 von Helmut Süß. Danach folgte eine über 30-jährige Pause.

Der bisher letzte in der Reihe der aus Kirchenthumbach hervorgegangenen Priester ist Prof. Dr. Hans-Georg Gradl. Er empfing im Jahr 2000 in Rom die Priesterweihe, wenige Tage später feierte er in seiner Oberpfälzer Heimat Primiz. (gpa)
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