Profis bereiten mit Schülern ein mehrgängiges Menü zu - Praxis kennenlernen
Berufsorientierung am Kochtopf

Wie lecker das Risotto duftet! Konrektor Michael Chwatal, Schulamtsdirektorin Renate Vettori, Fachlehrerin Lydia Wagner und Rektor Simon Weidner (von rechts) freuten sich auf das von den Köchen Jörg Podesly und Stefan Sauerer mit einer Schülergruppe zubereitete Menü. Bild: ee
Nabburg. (ee) Wenn es aus der Schulküche der Nabburger Mittelschule betörend nach feinsten italienischen Gerichten mit erlesenen Zutaten duftet, dann kann es sich kaum um normalen Alltagsunterricht handeln. Nein, zwei Nabburger Profiköche waren zu Gast und bereiteten mit Schülern ein mehrgängiges Menü zu.

Bereits zum vierten Mal kamen Jörg Podlesny und Stefan Sauerer an die Mittelschule und zeigten einer Schülergruppe unter der Leitung von Fachlehrerin Lydia Wagner aus dem praktischen Bereich "Soziales", wie man fachgerecht leckere Speisen vorbereitet, kocht und auf den Tisch bringt. Die Nabburger Köche verstanden es, die vier Mädchen und einen Jungen zu motivieren, mit Wissenswertem rund um die Kunst des Kochens zu versorgen und für den Beruf des Kochs zu interessieren.

Gegen Ende schauten auch Schulamtsdirektorin Renate Vettori, Rektor Simon Weidner und Konrektor Michael Chwatal den Köchen über die Schulter, ehe eine vorzügliche Speisenfolge auf den Tisch kam: vorweg eine feine Möhrensuppe, als Vorspeise selbstgemachte Nudeln mit Garnelen und Tomatensauce, Involuti, gefüllte Schweinefilet-Röllchen, mit Pfifferlingsrisotto (mit den ersten Pilzen aus den Wäldern rund um Diendorf) als Hauptgang und eine Panna Cotta mit karamellisierter Baby-Ananas und Eis zur Abrundung. Schulamtsdirektorin Renate Vettori wies auf die Bedeutung der Säule "Berufsorientierung" im Profil der Mittelschule hin.

Sie freute sich, dass derartige Projekte im Zuge des von der Regierung der Oberpfalz finanzierten Programms "Praxis an Mittelschulen" laufen. "Die Fachleute kommen in die Schulen und die Schüler in die Betriebe - so lernen die einen die Praxis kennen und die anderen ihre zukünftigen Azubis - zudem eine perfekte Möglichkeit für Handwerksbetriebe, Fachkräfte zu gewinnen. Wenn es gelingt, Interesse zu wecken, Interesse zu überprüfen und eine falsche Berufswahl zu verhindern, ist schon viel gewonnen."
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