Projekt: "Hau den Lukas": Horsch und Quadrus setzen in Zeiten des Fachkräftemangels auf ...
Mit der Mittelschule zum Meisterstück

Das "Meisterstück" entstand in Kooperation der Unternehmen Horsch und Quadrus sowie der Mittelschule Schmidgaden und des Staatlichen Schulamtes Schwandorf. Mit im Bild Tina Breitenbach, Schulamtsdirektorin Renate Vettori (von links), Josef Rötzer (Siebter von links) sowie Rektor Edgar Hanner (rechts), Geschäftsführer Werner Prüfling, Ausbilder Dominik Bösl (Vierter und Fünfter rechts der Säule). Bild: ohr
Schmidgaden. (ohr) Die regionalen Unternehmen Horsch und Quadrus brechen eine Lanze für die Mittelschule (MS). In Kooperation beider Betriebe sowie der MS Schmidgaden und des Schulamtes Schwandorf entwickelte sich ein gewinnbringendes Projekt. Nun präsentierten die Beteiligten das Werkstück.

Rektor Edgar Hanner begrüßte im Foyer Schulamtsdirektorin Renate Vettori, Tina Breitenbach (Kreis- und Regionalentwicklung), Josef Rötzer, Fachlehrer für Technik und Fachberater für Technik am Schulamt sowie Repräsentanten beider Firmen. Die Idee für das Projekt "Hau den Lukas" wurde zu Beginn des Schuljahres geboren und in Zusammenarbeit entwickelt. Das Fundament setzte der Bauhof der Gemeinde Schmidgaden.

Durch das Kooperationsprojekt werden Schüler mit Unternehmen in der Region bekannt, lernen Strukturen kennen, erfahren Insiderwissen und wachsen hinein, erklärte Schulamtsvertreterin Vettori. Firmen erhalten Zugriff an den Schulen, merkte Ausbilder Anton Grauvogl (Horsch-Landmaschinentechnik) an. Aber auch Eigennutz spiele durch den sich anbahnenden Kräftemangel herein. "Es ist ein Geben und Nehmen. Die Kooperation ist ideal", so Grauvogl.

Geschäftsführer Werner Prüfling (Quadrus) - selbst aus der Hauptschule auf dem zweiten Bildungsweg in die Führungsposition hineingewachsen - brach eine Lanze für die Mittelschule. Der qualifizierende Abschluss biete vielfältige berufliche Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten. Der Geschäftsführer appellierte an die Eltern, die Entscheidung der Schullaufbahn ihrer Kinder auch unter diesem Gesichtspunkt zu überdenken. Die Jugendlichen können gute Fachleute werden und haben die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz in der Region aufzunehmen. Ausbildungsleiter Dominik Bösl (Quadrus) ließ die Schritte bis zur Fertigung des Projekt Revue passieren. Anschließend konnten die Teilnehmer am "Meisterstück" mit einem kräftigen Schlag ihre Kräfte messen.
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