Projekt mit viel Energie

Bei der Standeröffnung waren (von links) Hauptmann Thomas Herbst, Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Winfried Franz, Schützenmeister Benno Elefant, 2. Schützenmeisterin Claudia Schaupp, Gauschützenmeister Wolfgang Moll, ein weiterer Vertreter der Bundeswehr und Ehrenschützenmeister Dietmar Beyer anwesend. Bild: fm

Die Schützengesellschaft ist schon über 100 Jahre alt, hat aber im sportlichen Bereich einen großen Schritt in die Zukunft getan: Als zweiter Verein im Schützengau hat sie einen elektronischen Schießstand in Betrieb genommen.

Im Schützenheim hatten sie sich alle eingefunden: Ehrengäste, Vereinskönige, Ehrenmitglieder, Gauschützenleiter (Jugend) Gerhard Helget, Hauptmann Thomas Herbst mit einigen Soldaten der Patenkompanie und natürlich Schützenmeister Benno Elefant. Der Anlass war eben ein besonderer.

Langer Weg zum Ziel

Nach einer Idee, entstanden beim Jubiläum 2012, kreisten die Überlegungen im Vorstand und bei aktiven Schützen um das Thema elektronischer Schießstand. 2013 konkretisierte sich das Vorhaben, man lotete die finanziellen Möglichkeiten aus und die Mitglieder stimmten in der Jahresversammlung der bahnbrechenden Anschaffung zu.

Benno Elefant schilderte den Werdegang, wobei man die Werbung um Spenden, den Erhalt von Zuschüssen und die Unterstützung der Gemeinde einbezog. Die Fachfirma Meyton nahm die Umrüstung im August vor, dazu halfen viele Hände seitens der Mitglieder bei Installation und Malerarbeiten, denen er seinen großen Dank aussprach.

Von den geladenen Gästen freute sich Landrat Richard Reisinger über die neue Anlage, die auch den Gemeinschaftssinn stärkt. Im Hintergrund hat er den Zuschuss aus einer Stiftung für sportliche Belange angestoßen; zur Feier war seine Spende willkommen. Bürgermeister Winfried Franz sprach den zukunftsweisenden Effekt der Investition an. Gerade im Nachwuchsbereich müsse man auf dem neuesten Stand bleiben, um junge Leute im Schießsport zu verwurzeln. Das Vorhaben wurde solide finanziert, die Gemeinde hat nach ihren Möglichkeiten dazu beigetragen. Stolz könne man auf das überregionale Engagement von Sonja Stümpfl sein, die heuer die Aufgaben der ersten Landesjugend-Sprecherin übernommen hat.

Gute Patenschaft

Auch die gute Patenschaft mit dem LogBtl. 472 in Kümmersbruck gehört zur SG. Dank galt dem Schützenmeister und seinem Team für das gelungene Vorhaben. Als zweiter von 34 Vereinen des Gaues wurde dies gewagt und bedeutet eine erfolgreiche Zukunft. Das Eröffnungsschießen ging nach dem "Prominentenverfahren" vor sich. Der Landrat durfte als Maßgabe den ersten Schuss abgeben. Wer von den folgenden Schützen seiner Teilerzahl, die unbekannt blieb, am nächsten kam, bekam den ersten Preis.

Dieses Zufallsprinzip verschaffte Martin Reichenberger diesen Platz mit einem nahrhaften Korb, es folgten Sabrina Elefant und Michael Deyerl ebenfalls mit Sachpreisen. Danach war man noch in reger Unterhaltung beisammen.
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