Projekt nun zügig angehen

Rathauschef Peter Lehr, Christoph Bernik von der Telekom und zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (von rechts) unterzeichneten den Vertrag über den Breitbandausbau. Bild: rn

Die Entscheidung ist gefallen. Die Telekom erhielt den Zuschlag für den Ausbau des Internets in der Stadt Eschenbach - ein starker Partner, wie Bürgermeister Peter Lehr betonte.

Im Hotel Rußweiher unterzeichneten Bürgermeister Peter Lehr und Christoph Bernik vom Infrastrukturvertrieb Süd der Telekom den "Vertrag über Planung, Errichtung und den Betrieb eines Hochgeschwindigkeitsnetzes für die Bereitstellung von Breitbandanschlüssen". Die Unterzeichnung verfolgten die Repräsentanten von 14 örtlichen Unternehmen. Sie waren Lehrs Einladung zum 1. Unternehmerstammtisch in der Rußweiherstadt gefolgt.

Der Vertrag beinhaltet ein Auftragsvolumen von zirka 530 000 Euro. Der Fördersatz des Freistaats liegt bei 80 Prozent. "Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", versicherte Lehr. Auch für Arbeitnehmer mit Heimarbeitsplatz und Selbstständige hielt er eine schnellere Anbindung an das Netz für entscheidend. Sie stelle einen Mehrwert für die Immobilie dar. "Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor."

"Wir danken der Stadt Eschenbach für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", versicherte Bernik. Die Telekom wisse, wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Das Unternehmen sei bestrebt, so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung zu stellen. "Wir versorgen Eschenbach mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen ihre Gemeinde damit zukunftssicher", erklärte Bernik.

Er ging auf die nächsten Schritte ein. Demnach steigt die Telekom nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die erforderlichen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt. Derzeit ist geplant, über 13 Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen und elf Multifunktionsgehäuse aufzustellen. Anschließend erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Ergänzend teilte Bernik mit, dass das Unternehmen im Zuge der Initiative "Mehr Breitband für Deutschland" seit 2008 über 5000 Ausbaukooperationen mit Gemeinden und Investoren geschlossen hat. Weit über eine Million Haushalte hätten auf diese Weise Zugriff auf schnelle Internet-Anschlüsse erhalten. Das Telekom-Netz wachse jede Stunde um eineinhalb Kilometer.
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