Pumpe auch ein Werbemittel

Wenn schon eine neue Pumpe, dann was G'scheits. Die "Fox" der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz gehört mit 1000 Litern pro Minute bei 15 bar zu den Stärksten ihrer Klasse. Mit der Maschine machten sich die Brandschützer selbst das schönste Geschenk.

Löschwitz. (stg) Am Wochenende feierten sie mit der Segnung der Pumpe 130-jähriges Bestehen. Am Feldgottesdienst, den Kastls Pfarrer Armin Maierhofer zelebrierte, nahmen viele Fahnenabordnungen von umliegenden Feuerwehren sowie befreundeter Vereine teil. Den stattlichen Kirchenzug führten die Pressather Musikanten an.

Die neue Pumpe kostete insgesamt 13 400 Euro. Abzüglich eines staatlichen Zuschusses sowie des Beitrages der Stadt Kemnath blieb für die Wehr ein Eigenanteil in Höhe von 4750 Euro. "Das neue Gerät soll uns nun wieder die nächsten Jahrzehnte gute Dienste leisten und für die Feuerwehrjugend ein Ansporn zur Ausbildung und zum Dienst in der Feuerwehr sein", sagte Vorsitzender Willibald Bauer im Festzelt.

Heim in Eigenleistung

Er ließ kurz die Geschichte der Wehr seit 1885 Revue passieren. Besonders erinnerte Bauer an das Jahr 1967, als das neue Fahrzeug und die Pumpe, die bis in die Gegenwart in Dienst war, den kirchlichen Segen erhielten. Das jetzige Feuerwehrhaus sei überwiegend in Eigenleistung ab 1984 entstanden. Ein neues Feuerwehrauto folgte 1995 zu den Feierlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen.

Wehr im Dreiklang

Mit Blick auf die Aufgaben der Feuerwehr hob stellvertretender Landrat Günter Kopp aus Kulmain den Dreiklang Ordnung, Sicherheit und Schutz hervor. "Bei eurer Arbeit kommt es auf jede Sekunde und Minute an." Entsprechend seien gute Qualifikation und Ausstattung einer Wehr und ihrer Freiwilligen sehr wichtig. Zudem erfüllten die Wehren gerade in den kleinen Gemeinden und Dörfern einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag. An den Vorsitzenden überreichte Kopp eine Spende des Landkreises in Höhe von 300 Euro.

Gratulationen und Glückwünsche hatte auch Kemnaths zweiter Bürgermeister Hermann Schraml im Gepäck, den ein Großteil der Stadträte begleitete. Er betonte, dass die Arbeit der Feuerwehren der Kommune besonders am Herzen liege. "Das Geld, das die Stadt zur neuen Pumpe beigesteuert hat, ist zweifellos gut angelegt", meinte Schraml. Dabei hatte er einen weiteren Scheck über 200 Euro. In den Reigen der Gratulanten fügte sich auch Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther ein.

Für die musikalische Unterhaltung im Festzelt bis weit nach Mitternacht sorgten die Pressather Musikanten.
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