Punktloser Tabellenletzter Leimen bei den Weidener Wasserballern
Eine Pflichtaufgabe für den SV

Sean Ryder sucht den Torabschluss: Der Top-Torschütze der Weidener fehlt am Samstag. Allerdings sollten seine Teamkollegen auch ohne ihn das Schlusslicht besiegen. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (prg) Am Samstag beginnt für die Weidener Wasserballer der Endspurt in der Hauptrundengruppe B der Deutschen Wasserball-Liga. Die Oberpfälzer empfangen in der Thermenwelt den Aufsteiger und Tabellenletzten SG WB Leimen/Mannheim und wollen mit einem Sieg ihre Ansprüche auf den so wichtigen fünften Tabellenrang aufrechterhalten. Für die anvisierte Platzierung benötigen die Weidener jedoch die Komplettausbeute aus den letzten drei Hauptrundenpartien. Das Spiel beginnt um 18 Uhr.

Eine Woche später reisen die Wodarz-Schützlinge zum aktuell Siebten SpVg Laatzen und im letzten Rundenspiel gastiert am 28. März der Fünfte SC Wedding Berlin in der Thermenwelt. Platz fünf wäre wichtig, um in der über den Abstieg entscheidende Play-down-Serie auf den Achten zu treffen. Sollten die Weidener zwei oder mehr Punkte in den verbleibenden Spielen liegen lassen, kann sogar der sechste Platz in Gefahr geraten und der Abstiegskampf kann sich damit schwieriger als erwartet gestalten.

Von der Betrachtung der Tabelle her, dürfte die Aufgabe für die Weidener am Samstag nicht besonders schwierig sein. Der Aufsteiger von der SG Leimen/Mannheim liegt total abgeschlagen am Tabellenende und wartet immer noch auf den ersten Punkt. Die Mannschaft um Trainer Stephan Kopani kommt nicht richtig ins Spiel und steckt meist hohe Niederlagen ein. Die Truppe muss ihre Heimspiele in fremden Gewässern austragen. Aufgrund der irregulären Spielfeldgröße im Hallenbad Leimen, bestreitet die Spielgemeinschaft ihre Spiele in Heidelberg oder Neustadt/Weinstraße. Das Hinspiel in Neustadt gewannen die personell geschwächten Oberpfälzer klar mit 17:7.

SV-Trainer Wodarz verlangt volle Konzentration und Respekt vorm Gegner, ohne jedoch das Selbstbewusstsein abzulegen und sagt: "In dieser Gruppe gibt es für uns keine leichten Spiele. Wir brachten bisher einige gute, aber auch nicht wenig schlechtere Leistungen und müssen sehr aufpassen, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Leimener haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen, um sich für die Play-down Phase besser aufzustellen", sagte der Coach. "Wir dagegen müssen siegen."

Sean Ryder fällt aus

Bei dem Spiel am Samstag müssen die Weidener allerdings auf ihren Topschützen und Leistungsträger Sean Ryder verzichten, der aus privaten Gründen verreisen muss. Das ist ein Ausfall, der kaum zu kompensieren ist. Optimistisch kann dabei die Tatsache stimmen, dass Ryder auch im Hinspiel wegen einer Sperre nicht dabei war. Mit von der Partie war damals Center Jakob Ströll, der dieses Mal fehlen wird. Damit verstärkt sich das ohnehin vorhandene Centerproblem der Weidener.

SV-Aufstellung: Tor: Srajer und Modl; Feld: Thomas Aigner, Stefan Kick, Trottmann, Thomas Kick, Langmar, Neumann, Schirdewahn, Kreiner, Jahn, Brunner, Schäfer/Neulinger
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