Puppentheater der etwas anderen Art begeistert beim Frauenfrühstück
Singende Socken

Die Frauen waren begeistert vom Sockentheater. Großer Applaus war der Lohn für die Akteure. Bild: rgl
Beim Faschingsfrühstück des Frauenbundes war das Pfarrheim proppenvoll. Gut 60 zum Teil toll maskierte Frauen verbrachten fröhliche Stunden und ließen sich mit einem Büfett verwöhnen.

KDFB-Vorsitzende Erika Messer riet den Gästen: "Lasst den Alltag Alltag sein, heute woll'n wir uns des Lebens freu'n. Hebt euer Glas, ihr lieben Frau'n, wir wollen einem vergnügten Tag entgegenschau'n." Geistlicher Beirat Arnold Pirner feierte mit, dabei fiel eine seiner besten Krawatten dem närrischen Treiben zum Opfer. Der Führungskreis des Schwestervereins aus Luhe marschierte mit Rollator und Krückstock in den Saal ein. Die Musikantinnen Maria Friedl und Hilde Meiler hatten mit Akkordeon und Teufelsgeige die Stimmung tüchtig angeheizt.

Der pantomimische Sketch "Sparmaßnahmen im Altenheim" sorgte für große Erheiterung, mussten sich die Damen doch bei der Morgentoilette zum Beispiel einen Waschlappen und das Klopapier teilen.

Urkomischdie Gesichter der Luher Akteurinnen, die mit tosendem Beifall belohnt wurden. Große Oper bot der Führungskreis des KDFB Oberwildenau dem närrischen Volk. Zur bekannten Arie "Habanera" aus "Carmen" von Georges Bizet führten die Damen ein entzückendes Sockenpuppentheater auf, das für Lachsalven sorgte, vor allem, wenn bei besonders dramatischen Stellen urplötzlich mehrere Sängerpuppen ihre putzigen Köpfe durch die weiße Wand streckten und um die Wette sangen.

Nach einer Schunkelrunde sorgten Pfarrer Pirner und Rita Gleißner mit dem Sketch "Die Katastrophe" für großes Gelächter.
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