Radpilgerfahrt der Katholischen Erwachsenenbildung führt Gläubige auf den 517 Meter hohen Gipfel
Der letzte Einsiedler auf dem Eixlberg

Neustadt/WN. Gläubige aus dem Landkreis und aus Weiden begaben sich bei der zweiten Radwallfahrt auf die "Spuren des letzten Eremiten der Oberpfalz".

Nach Begrüßung und Segensbitte war die erste Station in Oberwildenau. Die Radfahrer schlossen sich spontan dem Festzug zum Kirchweihtag an und zogen mit Blasmusik zum Gotteshaus, wo sie von Pfarrer Arnold Pirner besonders begrüßt wurden. Nach dem feierlichen Gottesdienst erklärte Mesner Albert Baumann die Geschichte der 64-jährigen St.-Michaels-Kirche.

Auf dem Naabtalradweg erreichte die Gruppe den Eixlberg. Es kostete einige Schweißtropfen, die Emmausklause auf dem 517 Meter hohen Gipfel zu erreichen. Dort warteten geräucherte Pfälzer mit Kraut, die der OWV Pfreimd vorbereitet hatte. Sie erinnerten an die "Alte Sur", die im früheren Mesnerhaus eingerichtet war.

Nach Einkehr mit Oberpfälzer Lied erzählte Pilgerleiter Herbert Baumann vom 100-jährigen Wirken der Eremiten auf dem Eixlberg. Der letzte Einsiedler Franz Josef Blaschko lebte dort bis 1978. Er betreute die Loretokapelle und die spätbarocke Barbarakirche, die die bayerische Herzogsfamilie Maximilian Philipp und seine Gemahlin Mauritia de la Tour d' Averne 1702 aus eigenen Mitteln auf dem Plateau hatte errichten lassen.

Nach Rückkehr war der einstimmige Wunsch an den mitpilgernden geschäftsführenden Referenten der KEB, Hans Bräuer, im nächsten Jahr erneut eine Radpilgerfahrt in die Planung aufzunehmen.
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