Radweg zwischen Kohlberg und Etzenricht soll noch heuer befahrbar sein
Dauerthema steht vor Abschluss

MdB Albert Rupprecht (Mitte) sowie die Bürgermeister Rudolf Götz (links) aus Kohlberg und Martin Schregelmann (rechts) aus Etzenricht begutachteten den Streckenverlauf des Radweges. Bild: war
Auf Höhe des "Löwenweihers" trafen sich die Bürgermeister aus Kohlberg und Etzenricht, um sich zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht ein Bild von den Rodungen für den Radweg zwischen den beiden Gemeinden zu verschaffen. "Ich rechne damit, dass die Ausschreibungen über das Straßenbauamt in den nächsten Wochen rausgehen und die notwendigen Vereinbarungen zwischen den zwei Ortschaften getroffen werden", sagte Rudolf Götz aus Kohlberg. Er erwartet, dass die Baumaßnahmen bis zum Sommer in Angriff genommen werden.

Sein Kollege Martin Schregelmann aus Etzenricht benötigt noch einen formellen Beschluss im Gemeinderat, erwartet aber breite Zustimmung. "Wir haben die Verwirklichung, die wir seit fast 20 Jahren ganz oben auf der Wunschliste stehen haben, dem Engagement von Albert Rupprecht zu verdanken", erklärte Götz. "Ich habe das Anliegen seit 13 Jahren zum Dauerthema gemacht", informierte Rupprecht. Durch ein vom Freistaat aufgelegtes Programm, der Aufnahme des Projekts durch das Straßenbauamt und der raschen Einigung mit den Eigentümern, Staatsforst und private Waldbesitzer, wird der Radweg voraussichtlich noch 2015 befahrbar sein. "Bis zur Kuppe auf Höhe der Gründörfer", erwartet Götz.

Im nächsten Jahr soll das restliche Teilstück in Richtung Marktgemeinde angeschlossen werden, idealerweise über die Senke an der kommunalen Kläranlage. Falls keine Einigung mit den Grundstücksbesitzern für das restliche Stück erzielt werden kann, sieht "Plan B" einen Schlenker über Hannersgrün vor. Für Schregelmann war wichtig, dass die Kosten für Etzenricht im Rahmen bleiben. Er rechnet mit 8000 bis 10 000 Euro. Diese können sich wegen der Auflassung einer Zufahrt womöglich noch reduzieren.

Die Bürgermeister und Rupprecht sagten zu, bei der Eröffnung an einem Radrennen teilzunehmen. Tandems oder gar Sechssitzer sind verboten. Der Grund: Bei der Einweihung des Radweges Etzenricht-Weiden kam es zu einem Unfall, als der damaligen Weidner OB am Lenker ein Fahrfehler unterlief und Zuschauer leicht verletzt wurden.
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