Rainer Zant schlägt den Raab um Längen
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In Tuntenhausen wurde der Beitrag für "Galileo" aufgezeichnet. Rainer Zant (im Bagger rechts) war schneller als sein Konkurrent. Bild: as
Großkonreuth. (as) Gelernt ist halt doch gelernt. Dass er 2014 nicht umsonst Dritter bei den Europameisterschaften der Baggerfahrer wurde, bewies Rainer Zant jetzt auch im Fernsehen. Beim schnellen Transport von Luftballons mit der Baggerschaufel hatte er im Wettbewerb mit einem anderen erfahrenen Baggerführer am Ende die Nase vorn.

Gerade mal eine Minute dauerte es, bis der 41-jährige Großkonreuth-er die fünf Ballons nach schnellen Schwenks sanft in den vorgesehenen Zylindern abgesetzt hatte. Zum Vergleich: Stefan Raab hatte sich in seiner Spielshow im September bei dieser Aufgabe sechs Minuten mit der schweren Baumaschine und den filigranen Ballons abgemüht. Das Wissensmagazin "Galileo" zeigte in der Sendung am Freitag ganz zum Schluss das "Raab-Experiment". Unter dem Motto "Er ist schlagbar - man muss nur wissen wie" stellte der Sender Pro 7 einige spektakuläre Disziplinen nach. Am Ende waren die Profis immer deutlich besser als Raab und seine Kandidaten. So bewies Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf, dass ein gültiger Aufschlag selbst 16 Meter von der Platte entfernt möglich ist - für Raab war nach 6 Metern Schluss.

Dass die richtige Technik entscheidend ist, zeigte eine Schwertkampfmeisterin. Sie zertrennte eine Papierbahn wesentlich präziser als Stefan Raab. Und beim Baggerspiel ging Rainer Zant im direkten Vergleich mit einem ebenso geschickten Konkurrenten als Sieger vom Platz. "Super gelaufen", freute sich der Stiftländer, der auch beruflich Bagger fährt. "Da hab' ich Baumeister Raab ein paar Minuten abgenommen."
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