Rang fünf auch heuer möglich

Nach den Vorstandswahlen beim SVK (von rechts): Bürgermeister Michael Göth, Vorsitzender Andreas Bauer sowie (Sechster von rechts) 3. Vorsitzender Günter Becher, 2. Kassier Karl-Heinz Klier (Siebter von rechts) Kassier Karl-Heinz Herbst (links) und 2. Vorsitzender Roland Stobbe (Dritter von links). Bild: bgü

Von einer "ruchlosen Tat" war die Rede. Und damit kam viel vom ganzen Ärger zum Ausdruck, der dem SV Kauerhof rund um den Diebstahl seines Rasentraktors entstanden ist. Dennoch schaffte es der Verein, gesund zu wirtschaften.

(bgü) Im Wulfensaal sprach der Vorsitzende des SV Kauerhof, Andreas Bauer, zu Beginn der Jahreshauptversammlung von (über)-lebenswichtigen Veranstaltungen, als er Christbaumversteigerung, Altstadtfest, Bergbierprobe, Preisschafkopf und das Sommernachtsfest erwähnte. Auch die Jubiläumsfeiern zum 40-jährigen Bestehen bedeuteten finanzielle Eckpfeiler.

Da der Diebstahl des Rasentraktors und die Wiederbeschaffung ein Loch in fünfstelliger Höhe in den Etat gerissen habe, sei die Erstellung eines ausgeglichenem Haushalts nur für einen Zauberkünstler möglich gewesen. Mit einem aufrichtigen Dank an alle Helfer gab Bauer das Wort weiter.

Dank der Rücklagen

Karl-Heinz Herbst berichtete dennoch von soliden Zahlen. Es waren zwar auch erhebliche Arbeiten im Sportheim nötig, besonders im Sanitärbereich. Dass trotzdem sauber gewirtschaftet werden könne, sei den Arbeitseinsätzen, gerade bei vielfachen Festivitäten, und dem Spendenaufkommen zu verdanken. So wurden in der Vergangenheit entsprechende Rücklagen gebildet. Nachdem Herbst den Haushaltsplan 2015 erläutert hatte, bedankte er sich dieser ausdrücklich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit 2. Kassier Karl-Heinz Klier.

Vor den Spartenberichten verabschiedete Vorsitzender Bauer seine bisherigen Stellvertreter Wolfgang Übler und Gerhard Pickel mit kleinen Präsenten. Beide bleiben dem SVK erhalten: Übler ist weiterhin für die Platzpflege verantwortlich und Pickel ist mit der Jugendleitung in der JFG Herzogstadt stark ausgelastet.

Ruth Meidenbauer berichtete von intensiven Aktivitäten ihres Verantwortungsbereiches: Mutter-Vater-Kind- sowie allgemeines Kinder- und Mädchenturnen, eine Fit-und-Fun-Gruppe, der Einrad- und Hochradbereich, die rhythmische Sportgymnastik sowie Kinder-Zumba würden komplettiert von der Wirbelsäulengymnastik für Erwachsene, Funktionsgymnastik, Erwachsenen-Zumba, Step-Aerobic der Walking-Gruppe und weiteren Einrichtungen. Auch die gesellschaftlichen Seiten kämen nicht zu kurz - etwa beim Kinderfasching, beim Preisrommé, beim Spielefest zum 40-Jährigen oder beim Sommernachtsfest.

Sieger bei eigenem Turnier

Dietmar Ertel ließ das Jahr der Alten Herren Revue passieren. Es wurden 19 Spiele absolviert, davon zwölf gewonnen, vier verloren, drei endeten unentschieden. Beim Kunstrasen-Hallenturnier des SV Illschwang/Schwend belegte man Platz sechs; aber beim eigenen Turnier hielt man sich mit dem Sieg schadlos. Ansonsten gab es Bergwandern, eine Stadionfahrt (VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg), den internen Preisschafkopf und die Winterwanderung.

Für die Herrenfußballer stand Tobias Schmalzl Rede und Antwort. Im Vorjahr belegte man nach recht guter Rückrunde noch Platz fünf. Nachdem Coach Andre Kucharski aus familiären und beruflichen Gründen seine erfolgreiche Arbeit auf eigenen Wunsch beendete, fand man zur neuen Saison mit Harald Luft einen erfahrenen Coach. Nach durchwachsenem Beginn legten die Kauerhofer eine sieben Spieltage währende Siegesserie hin, um dann aber sechs Spiele hintereinander zu verlieren.

Rang fünf aus dem Vorjahr sei aber, nachdem man sich stabilisieren konnte, auf jeden Fall erreichbar. Die Anzahl der Spieler sei, wie fast schon überall in dieser Klasse, das Manko. Man werde alle Anstrengungen unternehmen müssen, den Kader zu verbreitern. Am herzeigbaren Sportgelände und einigen anderen Vorzügen könne es nicht liegen.

Sicht der Spieler

Bürgermeister Michael Göth überreichte eine Spende und nannte den SVK einen gut aufgestellten Verein mit sehr vielfältigen Angeboten. Es folgte noch eine rege Diskussion, vornehmlich die Herrenfußballer betreffend. Als sehr gute Begleiterscheinung darf man sicher werten, dass Spielführer Julian Donath die Sichtweise der Spieler ausführlich schilderte. Günter Becher regte einen in aller Kürze zu erfolgenden Gedankenaustausch mit Vertretern der Sparte an. Dieser Vorschlag wird bereits umgesetzt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kauerhof (85)Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.