Raser und Biber bremsen

Den Bürgern geht es nicht um "große" kommunalpolitische Themen, sondern um kleine Alltagsprobleme. Dies zeigten die Beiträge bei der Ortsteilversammlung. Die Sicherheit auf der stark befahrenen Durchgangsstraße war Hauptthema.

"Ein Fußgängerüberweg ist immer noch Wunsch", bekräftigte Franz Plößl. "Die Autofahrer überholen nachts noch vor der Kreuzung" ergänzte Martin Schieder. Die Anbringung eines Spiegels an der Manteler Straße für die aus Richtung Kaltenbrunn kommenden Linksabbieger fordert Bernd Hirsch. Viele würden die Staatsstraße trotz Geschwindigkeitsmesser nicht als Ortsdurchfahrt erkennen, meinte Bürgermeister Ludwig Biller. "Es darf aber kein Hindernis sein, weil die Straße für militärischen Verkehr ausgewiesen ist." Herbert Rudolph sah den Fehler beim Straßenbau.

Blitzanlage einbauen

Breit und gerade verleite eben zum Schnellfahren. Andy Fellner regte den Einbau einer gemeindeeigenen Blitzanlage an. Bürgermeister Biller versicherte, dass er mit dem Straßenbauamt Kontakt aufnehmen werde. Plößl, der die Erneuerung der Schöller- und Galgenbachbrücken lobte, beantragte einen Treppenaufgang zum Grüngutcontainer. Den Platz dort sauber zu halten, lautete Fellners Bitte. Aktuell berichtete Reinhold Moos, dass der Notruf 112 im Fall seiner Mutter nicht entgegen genommen worden sei. "Wir lassen prüfen, wo der Fehler lag", versprach Gemeinderat Thomas Schönberger.

Plößl regte eine Verlängerung des Radwegs von der Neumühle bis zur Abzweigung nach Röthenbach an. "Warum bringt es die Gemeinde nicht fertig, dass endlich jeder Haushalt einen Gemeindeanzeiger erhält?", wollte Wolfgang Wagner wissen. "Das liegt nicht an uns, sondern am Vertrieb in Weiden", entgegnete Biller. Die LED-Umrüstung geschehe Schritt für Schritt auch in Dürnast. Dank und Beifall erhielt Andy Fellner für zuverlässigen Winterdienst.

"Weil der Biber den Röthenbach anstaut, haben wir im Bereich der Kläranlage ein Abwasserproblem", informierte Biller. "Das Gebiet gehört dem Forst, wir müssen also drei Fachstellen unter einen Hut bringen und sind dabei, eine Lösung zu erarbeiten", betonte Abwassermeister Wolfgang Braun. Biller kündigte an, die Kläranlage von außen zu sichern. Die Breitbandversorgung sei geregelt, die Mobilfunk-Verbesserung noch nicht zufriedenstellend. "Wir bleiben aber dran", betonte Biller.
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