Rast-Team wünscht sich Dreier

Bereits am Freitag muss der SV Etzenricht zu Aufsteiger SV Hutthurm. Trainer Bernd Rast (rechts) kann dabei auf den zuletzt fehlenden Tobias Plössner (links) setzen. Bild: war

Der Gegner ist eine unberechenbare Größe. Aber trotzdem will der SV Etzenricht beim Aufsteiger SV Hutthurm möglichst drei Punkte mitnehmen.

Etzenricht. (war) Der SV Etzenricht spielt in der Landesliga Mitte am Freitag, 26. September, 19 Uhr, bei Aufsteiger SV Hutthurm. Die Konstellation ähnelt der der Vorwoche, als der SC Regensburg in Etzenricht antrat. Es gilt erneut gegen einen unbekannten und direkten Mitbewerber um den Klassenerhalt zu bestehen. Auf eine erfolgreichere Weise, lautet die Zielsetzung. Denn die 3:4-Niederlage gegen Regensburg war so sicher nicht eingeplant und nach überlegen gestalteter erster Hälfte sowie der zweimaligen Zwei-Tore-Führung (2:0 und 3:1) nicht notwendig.

Einen Punkt dahinter

Die Elf aus dem Passauer Norden hat nur einen Punkt weniger als die Rast-Elf gesammelt. Hutthurm belegt nach 13 Spieltagen den Relegationsplatz 15, kann also bei einem Heimsieg den SVE überholen. Nimmt man das 0:4 aus der Vorwoche beim immer stärker werdenden ASV Neumarkt aus der Wertung, dann lief es zuletzt gut bis sehr gut für die Truppe um den 29-jährigen Spielertrainer Florian Wallner. Im letzten Heimspiel siegte Hutthurm 4:1 gegen den FV Vilseck und gewann eine Woche früher 2:0 beim SV Mitterteich. Respekt fordern auch die zuvor erkämpften Unentschieden gegen Spitzenmannschaften ein. 1:1 endete die Partien gegen Burglengenfeld und Ruhmannsfelden. Ein in der Liga bekannter Name steht ganz oben in der Torschützenliste des SVH und hat bereits fünf Treffer markiert: Benjamin Neunteufel. Wie der Spielertrainer und Neuzugang Josef Krieg, kickte der torgefährliche Stürmer bis 2011 für den SV Schalding-Heining. Dort verabschiedete er sich mit 25 Toren aus der Bayernliga. Nach acht Jahren mit überwiegend guten Platzierungen in der BOL und zwei Jahren Bezirksliga stieg Hutthurm als Meister auf und setzte mit sieben Neuverpflichtungen ein Signal dafür, dass mehr als ein Intermezzo vorgesehen ist.

Josef Krieg, Max Freund und Thomas Eglhofer kamen vom Lokalrivalen TSV Waldkirchen, Cemal Yildirim von der SpVgg GW Deggendorf, Tobias Reichenberger vom SV Grainet (Bezirksliga), Andreas Abelein aus Simbach am Inn (Bezirksliga) und Christoph Schätzl aus der Talentschmiede JFG Untere Donau Wald (BOL).

Mehr Spielraum

Für den Etzenrichter Trainer Bernd Rast erweitert sich der personelle Aktionsradius. Die Sperren von Stephan Herrmann und Tobias Plössner sind abgelaufen, Florian Nittke hat ebenso nach seinem Urlaub wieder voll mittrainiert. Damit ist die Deckungsreihe wieder komplett. Speziell bei den Standardsituationen, drei Gegentore nach Eckbällen besiegelten die Heimniederlage gegen den Regensburger Sportclub, kehrt wieder mehr Sicherheit und Ruhe ein. Eine Woche Sperre muss Stürmer Thomas Schärtl noch abbrummen. Verletzungen sind im Augenblick nicht zu beklagen.
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