Rat macht den Weg frei

Der Gemeinderat Freudenberg würde es sehr begrüßen, wenn beim Bebauungsplan An den Himmelsweihern einige Grundstücke der Gemarkung Aschach in Richtung zur Verbindungsstraße Aschach-Raigering (Bildvordergrund) in das Planverfahren mit einbezogen würden. Der bestehende Geh- und Radweg könnte weitergeführt werden. Bild: sche

Das Gebiet An den Himmelsweihern liegt im Stadtteil Raigering östlich der Immenstetter Straße an der Grenze zur Gemeinde Freudenberg: Dort könnten Bauplätze entstehen. Der Gemeinderat stimmte der Bauleitplanung der Stadt Amberg im Grundsatz zu.

(sche) Bürgermeister Alwin Märkl ergänzte dazu, dass Eigentümer der Grundstücke auf Gemeindegebiet in der Vergangenheit wegen der Bebaubarkeit nachgefragt hätten. Eine Möglichkeit dazu würde sich ergeben, wenn diese Flächen in die Planung der Stadt Amberg einbezogen werden. Das Gremium erklärte seine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft über eine Änderung der Gemeindegrenzen, wie schon im Bauleitplanverfahren für den Pandurenpark praktiziert. Der Gemeinderat würde entsprechende Gespräche der Stadt Amberg mit den Eigentümern der Grundstücke sehr begrüßen. Dadurch könnte auch die Grundstücksabwicklung für die Anbindung des bereits aus Richtung Aschach bestehenden Geh- und Radweges geregelt werden.

Neue Photovoltaikanlage

Die Bauleitplanung der Gemeinde Schmidgaden mit den Änderungen der Bebauungspläne wurde ohne Einwände gebilligt. Die Firma Neue Energie Franken (NEF) will auf Grundstücken der Gemarkung Hiltersdorf eine Freiflächenphotovoltaikanlage mit circa 1 MWp Leistung auf einer Fläche von 2,6 Hektar errichten. Der Gemeinderat fasste den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungsplans.

Die Ratsmitglieder sahen keine Notwendigkeit, dass weitere Altkleidercontainer durch private Unternehmer im Gemeindegebiet aufgestellt werden. Die Entscheidung über die Ausführung des Pumpwerks bei der Abwasseranlage Immenstetten fiel bei einer Gegenstimme zugunsten einer Nass-Aufstellung aus. Eine Trocken-Aufstellung würde 40 000 Euro Mehrkosten verursachen.

Das seit einiger Zeit defekte und nicht mehr reparaturfähige Läutwerk der Dorfkapelle in Hainstetten muss mit einem Kostenaufwand von 2618 Euro erneuert werden. Wie von der Verwaltung vorgeschlagen, wird der Dorfgemeinschaft Hainstetten wie bei anderen Einrichtungen ein Zuschuss von zehn Prozent gewährt.

Keine Beanstandungen

Dem Gemeinderat lag bei der Sitzung die Zuwendungsliste über die im Haushaltsjahr 2014 eingegangenen Spenden vor. Dabei sei alles gemäß den Richtlinien verlaufen.

Kämmerer Richard Zweck erläuterte die über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahres 2014. Die Ausgaben waren unabweisbar und durch Ausgabeeinsparungen bzw. Mehreinnahmen gedeckt. Sie wurden einstimmig genehmigt.
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