Rathauszugang kann kommen
Bauausschuss

Pflegebedürftig ist ein Eichenbestand in der Winterleitenstraße. Was zu tun ist, will die Stadt mit der Kreisgartenfachberaterin besprechen. Sicher ist jedoch, dass Schäden an der Kanalisation nicht von den Eichen verursacht wurden. Bild: bjp
Pressath. (bjp) Im Wesentlichen bestätigte der Bauausschuss die in der Stadtratssitzung (wir berichteten) besprochene Gestaltung des neuen barrierefreien Rathauszugangs. Die bestehenden Behindertenparkplätze müssten nicht verlegt werden.

Noch keine Entscheidung traf das Gremium über das Schicksal mehrerer Eichen bei den Anwesen Winterleitenstraße 24 und 26. Voraussichtlich werde eine Kronenverjüngung genügen, doch sei nicht auszuschließen, dass einzelne Bäume gefällt werden. Vor einem Beschluss wolle man die Kreisgartenfachberaterin einladen. Das Gremium stellte klar, dass die von Bürgern monierten Einwachsungen in den Hauptkanal nicht auf die Eichen zurückgingen, sondern auf einen privaten Baum, der im letzten Jahr gefällt worden sei.

In Absprache mit dem Ortssprecher will die Stadt einen neuen Platz für die Riggauer Feuersirene bestimmen. Diese ist derzeit auf einem Privathaus angebracht, dessen Eigentümer um Demontage nachgesucht hat. Auch in Döllnitz und Eichelberg soll es wieder Sirenen geben, wobei die Stadt mit dem Bayernwerk über die Nutzung zweier Trafohäuser verhandeln will. Damit, so Bürgermeister Werner Walberer, wäre "das Sirenensystem wieder komplett". In den drei Orten sollen künftig "Hornsirenen" Alarm schlagen: "Sie benötigen keinen Starkstrom, sondern nur 230-Volt-Wechselstrom", wusste Walberer.

Zurückgestellt wurde der Beschluss über einen Bebauungsvorbescheid für ein Grundstück in der Tulpenstraße, das wegen landwirtschaftlicher Nutzung bislang nicht als Bauland ausgewiesen war. Demgegenüber erhob der Ausschuss keinen Einwand gegen den Bauantrag von Bernhard Reis, der in Waldmühle eine Kraftfahrzeug-Unterstellhalle bauen will. Befürwortet wurde auch eine Verlegung des Hammerbühlwegs zwischen der Kreisstraße NEW 5 und dem Anwesen Kemnather Straße 26. Der Weg soll auf vier Meter verbreitert und neu vermessen werden.

Eine Aufwertung der WC-Anlagen im Schulhaus wünschte sich Bernhard Stangl. Der SPD-Fraktionsvize bemängelte, dass es in einigen Toilettenräumen keine Bewegungsmelder für die Beleuchtung gebe. Veraltete Gussmetallleitungen sollten durch Kunststoffleitungen ersetzt werden. Ferner seien einige Toilettensitze im Zuge der jüngsten Renovierung nicht mit einem Deckel versehen worden, was hässlich aussehe: "In jeder Justizvollzugsanstalt haben die WCs Deckel." Bauamtsmitarbeiter Hans Zitzmann merkte hierzu an, dass der Hausmeister der Schule den Verzicht auf die Deckel angeregt habe, weil diese oft Ziel von Vandalismus geworden seien.

Über Maßnahmen gegen die fortschreitendeVerlandung der Haidenaab, als deren Folge auch die Überschwemmungsgefahr zunimmt, soll die Stadt mit dem Wasserwirtschaftsamt verhandeln. Schließlich beklagte Norbert Höfer den unschönen Anblick des Bushäuschens an der Dietl-Anlage. Bürgermeister Werner Walberer merkte an, dass der kleine Park ohnehin neu gestaltet werden solle. Einen neuen Weißanstrich erhält das Feuerwehrhaus Zintlhammer, außerdem will die Stadt den Bereich beim Gastank pflastern lassen. Hierfür sprach sich der Bauausschuss des Stadtrats einhellig aus.
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