Raus aus Trott und wallfahren

Noch sind es drei Wochen bis zur Gößweinstein-Wallfahrt der Pfarrgemeinde, doch die Einstimmung läuft bereits. Pfarrer Johannes Kiefmann stellte die neuen Begleithefte mit Liedern und Gebeten vor.

Der Seelsorger schuf in seiner Predigt einen Zusammenhang zwischen dem Evangelium vom Weinstock und der Wallfahrt unter dem Stichwort "dranbleiben". Nur wer mit dem Weinstock verbunden bleibe, könne Frucht bringen, und nur wer bei der Wallfahrt dran bleibe, werde sein Ziel erreichen. Das gelte nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch für den persönlichen Glauben.

Wallfahrer folgten dem Beispiel von Abraham und Mose, die die vertraute Umgebung verlassen und in neue, unbekannte Gefilde aufgebrochen seien. So könne auch das Aufraffen zu einer Wallfahrt ein Ausbruch aus dem gewohnten Trott sein, den Blick für Neues öffnen, Gemeinschaft stiften und den Glauben stärken. Kirche müsse in mancher Hinsicht mit der Zeit gehen. So sei er zuversichtlich, dass das neue Wallfahrtsheft eine zeitgemäße Basis für viele weitere Jahre der traditionellen Gößweinstein-Wallfahrt am Dreifaltigkeitssonntag sein werde. Der Geistliche lobte das Team Edmund Heldmann, Erich Lukesch, Christine Ratzke sowie Anton und Christine Wiesnet für die Mitarbeit bei der Zusammenstellung und Formatierung der Lieder und Texte.

Pfarrer Kiefmann segnete die vor dem Altar aufgelegten Hefte und Wallfahrtsführer. Edmund Heldmann stellte am Ende des Gottesdienstes den Ablauf der Wallfahrt am Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai, vor und lud zur Teilnahme ein. Die Hefte, die als Titelbild die Basilika von Gößweinstein ziert, wurden auch gleich zum Kauf angeboten, wovon reger Gebrauch gemacht wurde. Die Broschüre ist im Pfarrbüro erhältlich.
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