Reaktionen

Freudestrahlende Gesichter zeigten weder Beschäftigte noch der Betriebsrat. Martin Högen und Roman Schell nahmen als Arbeitnehmervertreter zum geplanten Jobabbau bei Schulte & Schmidt Stellung. Ruhig und sachlich sei die Personalversammlung abgelaufen: "Die Betroffenheit war aber unübersehbar. Immerhin geht es um 75 Schicksale, selbst wenn befristete Verträge oder Leiharbeitsverhältnisse zugrunde liegen. Das ist für jeden Betroffenen hart." Der Betriebsrat entschloss sich dennoch, die Veränderungen mitzutragen. Oberste Priorität komme der Sicherung der Standorte Flossenbürg und Vohenstrauß zu: "Das aufs Spiel zu setzen, wäre fatal." Bei der Stammbelegschaft gibt es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine Entlassungen. Zwangsläufig umgesetzt werden muss eine Reihe von Beschäftigten dennoch. Lohneinbußen sind damit nicht verbunden. Positiv zu bewerten sei die neue Bemusterungsabteilung und die Stärkung des Werkzeugbaus: "Das ist wichtig, nicht zuletzt für die Ausbildung." (nm)
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