Reaktionen

Marktrat Gerhard Bäumler (FW) hakte bei der Entwicklung der Kanalgebühren nach, klaffen doch die Fixkosten und die Einnahmen aus niedrigeren Verbräuchen immer weiter auseinander. "Es wird besser", so Kämmerer Bernhard Praschel. "Die Fehlbeträge gehen leicht zurück. Ende Februar wissen wir mehr."

Marktrat Christian Liebl (SPD) regte angesichts der hohen Schulden eine Sondersitzung an, in welcher der Marktrat eine Agenda 2020 entwickeln und Prioritäten setzen sollte. Auch wenn im Industriegebiet mehr Erlöse zu erwarten wären, habe man doch noch stattliche Großprojekte vor sich.

In den nächsten Monaten sei im Industriegebiet noch "viel drin", so Konrad Kiener (CSU). Vielleicht gebe es "eine schwarze Null".

Anton Kummert (CSU) stellte haushaltstechnische Berechnungsweisen gegenüber: Rein kameralistisch würde in die 7,5 Millionen Euro an Ausgaben noch der Sollfehlbetrag hineingepackt. Kummert brachte zum Vergleich die doppelte Haushaltsführung "Dopick" ins Gespräch: Wenn man die ungeliebten 2,3 Millionen Sollfehlbetrag nicht hätte und den Schulden die Grundstücksverkäufe, also das positive Kapital, gegenüber gestellt würde, wäre das Jahr 2015 ganz passabel. Die kameralistische Haushaltsführung spricht eine andere Sprache. Doch ob so, oder so, an der Situation ändere sich nichts, meinte Marianne Schieder (SPD). (cv)
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