Reaktionen

Bürgermeister Joachim Neuß und die Stadt Auerbach haben zwischenzeitlich alle Ämter und Vereine informiert, die mit den Minderjährigen zu tun haben werden. Polizei und Rettungsdienste wissen Bescheid; Ehrenamtliche sollen ins Boot geholt werden.

"Bislang haben wir in Auerbach 45 Flüchtlinge, mit denen wir keine schlechten Erfahrungen gemacht haben", erklärt der Rathauschef, der für die Minderjährigen gute Perspektiven sieht. "Das Handwerk sucht händeringend nach Lehrlingen. Hier bieten sich Chancen."

Oberregierungsrätin Andrea Herrmann von der Ausländerbehörde sah für die minderjährigen Flüchtlinge vergleichsweise gute Chancen, durch die Jugendhilfe hervorragend betreut zu werden. "Wo die Reise hingeht, kann aber niemand voraussagen".

Klaus Emmerich, Vorstand des Kommunalunternehmens Krankenhäuser im Landkreis Amberg-Sulzbach, erklärte, man habe gerne das Wohnheim zur Verfügung gestellt. Innerhalb von zwei Wochen habe sich ein Stab im Unternehmen mit der Unterbringung beschäftigt, um alles in die Wege zu leiten. Seine Sicht dazu: "Das sind Kinder aus Notländern, die ihre Gründe haben, warum sie hierher kommen. Wenn wir denen nicht helfen, wem dann?" (swt)
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