Realisierung dauert noch

Diese Aufnahme vom Vilshofener Pfarrberg zeigt die drei Kirchen. Bild: hfz

Vilshofens Pfarrkirche St. Michael muss umfassend renoviert werden: Das wurde bei der Pfarrversammlung deutlich. Aber es klang auch an, dass es noch dauern wird, bis dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Der Versammlung der Pfarrei St. Michael Vilshofen war eine Kreuzwegandacht vorausgegangen. Der Frauenbund gestaltete diese mit Bildern.

Viele packen mit an

Im Pfarrheim zeigte sich danach Sprecherin Veronika Edenharter erfreut über das große Interesse an der Zusammenkunft und über die Kuchenspenden des Frauenbunds. Pfarrer Gottfried Schubach betonte, die Pfarrei lebe von vielen Helfern, die einfach ihren Dienst täten. "Wir können uns glücklich schätzen, dass es bei uns noch so viele Menschen gibt, die bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen." Besonders wichtig seien aber auch all die, die Gemeinde im Gebet mittragen.

Ein schwerer Verlust

Mit großer Bestürzung hat die Pfarrei erst kürzlich von Kirchenverwaltungs-Mitglied Peter Hottner Abschied genommen. Sein Wirken für die Pfarrei verdiene höchste Achtung, betonte Schubach und sprach von einem schweren Verlust, der ihn auch persönlich sehr betroffen gemacht habe. Als Nachrücker für Hottner in der Kirchenverwaltung kamen Alois Tischler und Peter Jell in Frage, die bei der Wahl stimmengleich waren. Diese einigten sich darauf, dass Jell diese Aufgabe übernimmt.

Für die Zukunft ist eine umfassende Renovierung der Pfarrkirche St. Michael vorgesehen. Bis zur Verwirklichung wird allerdings noch Zeit vergehen: Zuerst ist eine konkrete Baufallschätzung durch das bischöfliche Baureferat erforderlich. Danach müssen viele weitere Gutachten eingeholt und Anträge gestellt werden.

Die Wieskirche, die vor allem als Leichenhaus genutzt wird, wird bald renoviert. Die Marktgemeinde, die Eigentümerin dieses kleinen Gotteshauses, bemüht sich laut Schubach, dass es vorangeht. Er dankte auch der Stadt Burglengenfeld, die sich immer sehr gut um die Kirche in Pilsheim kümmere. Kirchenpfleger Stephan Graf präsentierte die Kirchenrechnung 2014. Zu den größeren Ausgaben gehörte der Schnitt der Lindenallee auf den Pfarrberg hinauf: Um die Verkehrssicherheit zu wahren, war dieser dringend nötig. Unterm Strich blieb laut Graf ein positiver Kassenstand. Die Rechnung wurde bereits beschlossen und wird noch einmal eingehend von der bischöfliche Finanzkammer geprüft. Pfarrer Schubach bat alle Friedhofbesucher, leere Blumentöpfe und Ähnliches wieder mit nach Hause zu nehmen und in die Grünabfall-Behälter wirklich nur einzuwerfen, was dort hinein gehört.
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