Reger Betrieb auf den Pisten am Skilift Wurmstein
Endlich: Die Lifte laufen

Herrschte am Wurmsteinlift am Feiertag Dreikönig reger Betrieb, hielt sich der Andrang am Mittwochnachmittag in Grenzen. Am Abend war dann wieder mehr los. Die Bedingungen für die Wintersportler sind durchaus noch passabel. Bild: nm

Lange war in nicht an Liftbetrieb zu denken. Zu mild, kein Schnee, zu viel Grün. Doch jetzt herrscht reger Betrieb auf den Pisten.

Flossenbürg/Fahrenberg. (dob/nm) Die Brettlfans waren begeistert. Am Sonntag um 10 Uhr fiel in Flossenbürg die Entscheidung, und um 13 Uhr setzten die Helfer des betreibenden Fördervereins den Skilift am Wurmstein in Betrieb.

Die alpinen Wintersportler ließen sich nach der schneelosen Zeit nicht lange bitten. Sie nutzten das Angebot von Sonntag bis Dreikönig intensiv. Noch dazu präsentierten sich die Hauptpiste und die Familienabfahrt mit einer 25 Zentimeter hohen Schneeauflage in gutem Zustand. Etwas gelitten hat der Hang im Norden Flossenbürgs inzwischen schon, die Verhältnisse waren aber auch am Mittwoch noch akzeptabel.

Aktuelle Infos sind auf der Internetseite www.skilift-wurmstein.de zu finden. Das Schneetelefon hat die Rufnummer 09603/9038450. Von Dienstag bis Freitag läuft der Lift jeweils von 15 bis 21 Uhr. An den Samstagen und Sonntagen steht die renommierte Anlage von 10 bis 17 Uhr zur Verfügung. Sorgenfalten stellen sich bei den Verantwortlichen und Helfern des Fördervereins mit einem Blick auf den Wetterbericht ein. Ausgiebige Regenfälle und frühlingshafte Temperaturen lassen für die kommenden Tage wenig Gutes erwarten.

Brettlspaß mit Handicaps gab es auch schon während der zurückliegenden Jahre. Seit der Übernahme des Lifts durch den Verein 2012 beschränkte sich der Betrieb auf kurze Zeiträume. Wegen Schneemangels war nicht mehr möglich. Die Betreiber scheuten trotzdem keinen Aufwand, um die Anlage fit zu bekommen: Das reichte von laufenden Unterhaltsarbeiten an den technischen Einrichtungen und an den Gebäuden über die Pistenpflege, Verbesserungen an der Liftspur oder das Streichen der Masten bis hin zur teilweisen Erneuerung des Flutlichts.

Viel los war auch im Ski- und Snowboardzentrum Fahrenberg. "Der Winter zeigte sich am Montag und an Dreikönig von seiner schönsten Seite", schwärmte TV-Vorsitzender Klaus Nigg. Der Betrieb sei an beiden Tagen voll ausgelastet gewesen. "Die Schneekanonen laufen auf vollen Touren", freute sich Nigg wie ein Schneekönig. Doch schon am Mittwoch war es mit traumhaften Bedingungen vorbei. Dichter Nebel zog über den Hang.

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