Regionssekretär spricht über Reformen beim Rentenrecht - Änderungen bei der Mütterrente
Trotz Verbesserungen bleiben Lücken

Windischeschenbach. (ab) Nach zwei Jahrzehnten Reformen beim Rentenrecht habe es wieder eine nennenswerte Verbesserungen gegeben. "Trotzdem bleiben aber Lücken", sagte Regionssekretär und Versichertenberater der Rentenversicherung, Peter Hofmann, bei einer Informationsveranstaltung des DGB-Ortskartells im "Oberpfälzer Hof".

Die Änderungen bei der sogenannten Mütterrente und den abschlagsfreien Zugang zur Altersrente mit 63 für den Jahrgang 1952 zählte der Referent zu den Verbesserungen im Rentenrecht. Als positiv werte Hofmann ebenso die erweiterten finanziellen Rahmenbedingungen bei Rehamaßnahmen.

Zeit spielt eine Rolle

Bei den Verbesserungen für Kindererziehung sieht der Referent die Bestandsrenten im Vorteil. Ein Antrag sei hier nicht erforderlich, allerdings könnte bei der Auszahlung zuerst die Rentner berücksichtigt werden, die ihre Renten am längsten erhalten. Das heißt: je kürzer der Rentenbezug, um so länger die Wartezeit".

Immer wieder tauchen auch Probleme bei der Kontenklärung auf. "Versicherte sollten sich möglichst oft über ihren Kontenstand und die Vollständigkeit des Versicherungsverlaufs informieren", lautete der Rat des Fachmannes.

Der Rentenversicherungsträger gibt nach fünf Versicherungsjahren und dem Erreichen des 27. Lebensjahres erstmals eine Rentenprognose heraus. Ab dem 55. Lebensjahr kommt dann mit Abständen von drei Jahren eine Mitteilung über den aktuellen Kontostand.

Die Ausführungen des Versichertenberaters lösten am Ende eine rege Diskussion aus, insbesondere mit den Vertretern des VdK-Ortsverbandes und des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden.

Zeiten für Kindererziehung

Dabei wurde auch darauf verwiesen, dass die Kindererziehungszeiten immer noch auf der Tagesordnung bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt in der Diskussion waren auch die Regelungen für Schwerbehinderte.
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