Reichlich Nahrung

Die Wildschwein-Bestände in der Region sind in den 2000er Jahren stark angestiegen und befinden sich laut Hubert Rustler seither auf einem konstant hohen Niveau. Der Vorsitzende des Kreisgruppe Tirschenreuth im Bayerischen Jagdverband will deshalb auch nicht von einer Explosion der Zahlen sprechen. Rustler geht davon aus, dass der bisherige Höchststand von 1800 erlegten Stücken vor gut drei Jahren 2015 noch übertroffen werden wird. Im Schnitt seien es 1500 erlegte Wildschweine gewesen; doch die Bestände seien weiter angestiegen.

Als Ursache nennt Rustler die beiden milden und schneefreien Winter, die die Bejagung erschwert hätten. Dazu komme der großflächige Maisanbau, der dem Schwarzwild viel Nahrung biete. Der Umbau von Waldflächen mit großen Buchen- und Eichenbeständen biete außerdem eine ganzjährige Nahrungsgrundlage. Die Schäden verursachen laut Rustler vor allem die jungen einjährigen Tiere, sogenannte Überläufer. (pz)
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