Reicht Poppenreuths Vorsprung?

Unwiderstehlich strebt Tabellenführer SV Poppenreuth (1./66) auf den Meistertitel in der Bezirksliga Oberfranken Ost zu. Auch der TSV Mistelbach (4./51) dürfte am Samstag um 16 Uhr kaum in der Lage sein, die in Topform aufspielenden Oberpfälzer zu stoppen.

Tirschenreuth. (kap) Satte zehn Zähler beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters SV Poppenreuth auf den ärgsten Verfolger FSV Bayreuth (2./56). Dieser bekommt am Freitag in einem Nachholspiel gegen den abstiegsbedrohten ZV Thierstein (15./34) die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen. Aber die Meisterschaft wird sich die Truppe von SV-Trainer Miloslav Janovsky kaum mehr nehmen lassen. Mit dem Gast, dem viertplatzierten TSV Mistelbach, hat sein Team noch eine Rechnung zu begleichen. Dieser brachte den Hausherren beim 2:1-Vorrundensieg eine von vier Niederlagen bei. Ferner gilt es, die imposante Heimserie von inzwischen zwölf Siegen und drei Unentschieden aus 15 Begegnungen fortzusetzen. In der momentan guten Verfassung, sollte das kein Problem sein.

Kellerduell in Thierstein

Die besten Karten auf den begehrten Relegationsplatz hält der FSV Bayreuth in den Händen. Gegenüber Landesligaabsteiger SpVgg Oberkotzau (3./52) beträgt der Vorsprung vier Zähler plus zwei Nachholspielen in der Hinterhand. Der ZV Thierstein sollte kein Problem sein, wohl aber das Gastspiel am Sonntag von Mitabsteiger FC Trogen (6./46). Weitaus spannender gestaltet sich der Kampf um den Klassenerhalt. Sogar der Tabellensiebte VfB Kulmbach ist mit 42 Punkten längst nicht aus dem Schneider. Nur mickrige zwei Zähler beträgt der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz.

Mitten drin befindet sich die SpVgg Wiesau (14./37), welcher sogar noch der direkte Abstieg droht. Den ersten Abstiegsplatz belegt Thierstein mit 34 Punkten. Mit nur einem Zähler aus zwei Spielen brachten sich die Stiftländer erneut in diese prekäre Situation. Ausgerechnet jetzt kommt es zum Kellerduell beim ZV Thierstein. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste stehen mit dem Rücken zur Wand. Eine Punkteteilung, ähnlich der Vorrunde, hilft keinem der beiden Konkurrenten entscheidend weiter. Ein kleiner Vorteil könnte es für die Wiesauer sein, dass den Oberfranken das schwere Nachholspiel am Freitag beim FSV Bayreuth noch in den Knochen steckt.

Nachholspiel: Freitag, 18.30 Uhr: FSV Bayreuth - ZV Thierstein (1:0)

Samstag, 15 Uhr: ATSV Münchberg-Schlegel - VfB Kulmbach (0:4), FC Eintracht Münchberg - FC Rehau (1:2); 16 Uhr: SV Poppenreuth - TSV Mistelbach (1:2), ATS Kulmbach - SG Regnitzlosau (4:2), TSV Bindlach - FC Steinbach-Dürrenwaid (2:1);

Sonntag, 15 Uhr: SpVgg Oberkotzau - TSV Thiersheim (3:1), ZV Thierstein - SpVgg Wiesau (1:1), SpVgg Bayreuth II - TSV Neudrossenfeld II (0:1); 16 Uhr: FSV Bayreuth - FC Trogen (0:0)
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