Rein "weibliche" Veranstaltung mit Professor Dr. Anton Scharl am Gymnasium
Rat von einem der Besten

Der renommierte Gynäkologe und Chefarzt des Klinikums Amberg, Professor Dr. Anton Scharl, kam zu einem informativen Vortrag für die Schülerinnen der achten Klassen ans Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg. Bild: hfz
Nabburg. "Ein äußerst wertvoller Beitrag zum Gesundheitsprogramm unseres Gymnasiums", betonte Schulleiter Franz Xaver Huber, als er den renommierten Leiter des Brustzentrums und Chefarzt der Frauenklinik im Amberger Klinikum St. Marien, Professor Dr. Anton Scharl, zusammen mit den Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 begrüßte.

Mut zur Offenheit

Professor Scharl, regelmäßig ausgezeichnet als einer der besten Ärzte Deutschlands, nahm sich zwei Schulstunden Zeit, um die Mädchen der achten Klassen unter anderem über Fragen der weiblichen Sexualität, über Schwangerschaft und Schwangerschaftsverhütung sowie über den Schutz vor übertragbaren Krankheiten zu informieren.

Mit Alltagsbezug

Die jungen Damen hatten auch die Möglichkeit, ihre Fragen an eine ausgewiesene Kapazität auf diesem Gebiet zu stellen und fachkundige Auskunft zu erhalten. Die Mädchen waren dabei unter sich, da dies ausschließlich eine "weibliche" Veranstaltung - ohne die Jungs und ohne Lehrkräfte - war. So konnte eine Atmosphäre geschaffen werden, die auch den Mut zur Offenheit bei derart sensiblen Themen wachsen ließ.

Den Kontakt zu dem Referenten hatte Oberstudienrat Michael Sontheim, der Fachbetreuer für Biologie hergestellt. Ihm ist es ein Anliegen, die im Unterricht vermittelten Inhalte des Biologie-Lehrplans mit praxisorientiertem Alltagsbezug zu verbinden.

Regelmäßiger Gast

Nicht zuletzt deshalb bedankten sich die Schülerinnen sowie die verantwortliche Lehrkraft und der Schulleiter bei Professor Scharl, der trotz seiner knapp bemessenen Zeit seit einigen Jahren sehr erfolgreich Informationsarbeit am JAS-Gymnasium Nabburg leistet mit dem Ziel, die Jugendlichen zum Nachdenken und letztendlich zu einem verantwortlichen und bewussten gesundheitlichen Handeln anzuhalten.
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