Reinhold Hahn hört nach 40 Jahren bei der Bereitschaftspolizei auf - "Ein Waidmann mit ...
Im Ruhestand jetzt häufiger aufs Rennrad

Abschied in den Ruhestand (von links): Gerald Löffler (Sachgebietsleiter Polizeitechnik des Bereitschaftspolizeipräsidiums Bamberg), Christa und Reinhold Hahn sowie Leitender Polizeidirektor Josef Strobl. Bild: ksb
Sulzbach-Rosenberg. (ksb) Die Uniform hat er gegen das Rennrad eingetauscht: Reinhold Hahn, Sachgebietsleiter Polizeitechnik der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung, ist mit Beginn des Monats Ruheständler. Nach 40 Jahren bei der bayerischen Bereitschaftspolizei (BePo) kann der Erste Hauptkommissar und Schießstandsachverständige auf eine erfolgreiche und zugleich bewegte Dienstzeit zurückblicken. Vorgesetzte und Kollegen verabschiedeten den "Waidmann mit Charakter".

Am 18. Februar 1975 trat Reinhold Hahn seinen Dienst bei der 19. BePo-Hundertschaft in Nürnberg an und absolvierte dort als einer der letzten "Schmausenbuckler" einen Teil seiner Ausbildung. 1978 ins Stammpersonal der II. BPA in Eichstätt übernommen, kam der gebürtige Franke im Juli 1990 mit dem Vorkommando nach Sulzbach-Rosenberg, wo er seit September 1995 das Sachgebiet Polizeitechnik leitete. "Als Mann der ersten Stunde haben Sie einen maßgeblichen Beitrag zum Aufbau des größten BePo-Standortes Bayerns und auch Deutschlands geleistet", sagte Leitender Polizeidirektor Josef Strobl. "Ich bedauere sehr, dass Sie gehen. Sie werden eine große Lücke hinterlassen, und das nicht nur, weil noch kein Nachfolger bestellt ist."

Im Rückblick überwiegen für Hahn positive Erinnerungen: "Die an uns herangetragenen Herausforderungen haben wir als Team gemeinsam erfolgreich bewältigt. Wo die Chemie stimmt, läuft's halt einfach." Kurz- und mittelfristig werde die BePo mit einer neuen Generation von Einsatzfahrzeugen, Digitalfunk und Waffen konfrontiert. "Große Herausforderungen für meinen Nachfolger also", sagte der angehende Pensionist und fügte hinzu: "Wie es mit mir ab Februar weiter geht, weiß ich selbst noch nicht genau." Ziele habe er natürlich. Neben der Jagd und der Jungjäger-Ausbildung möchte er mit seiner Frau Christa gerne Rennrad fahren und einen Computerkurs besuchen.

"Langweilig wird es bestimmt nicht", vermutete der Vater zweier erwachsener Söhne zum Abschied.
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