Rekord bei der Abfertigung der Käufer beim Herbst- und Winterflohmarkt
Ansturm wie im Schlussverkauf

Die Qual der Wahl hatten die weit über 400 Schnäppchenjäger beim Herbst- und Winterflohmarkt zugunsten des städtischen Kindergartens. Über 150 Anlieferer sowie die Helfer selbst hatten für das Warenangebot gesorgt - von Fahrrädern bis Spielen, von Eislaufschuhen bis Rucksäcken. Der Großteil der 5325 verkauften Artikel entfiel aber auf Kleidung. Bild: rn

Auf knapp 16 000 Euro summierte sich der Umsatz. Laut "Regisseurin" Angelika Denk wurde damit zwar kein Rekordergebnis erzielt. Dennoch sorgten Flohmarktteam und Kindergarten-Elternbeirat beim Herbst- und Winterflohmarkt für eine Bestleistung.

Den Rekord stellten die Helfer bei der Abfertigung der Käufer auf: Eine vierte Kasse machte es möglich, pro Minute 20 Artikel zu erfassen. Beim Herbst- und Winterflohmarkt glich das Erdgeschoss von Alt- und Neubau der Markus-Gottwalt-Schule einmal mehr einem Warenhaus. Zweieinhalb Stunden drängten sich 438 Schnäppchenjäger durch Flure, Klassenzimmer und Aula. Die erste halbe Stunde war Schwangeren vorbehalten. Sie hatten die Möglichkeit, ohne Gedränge zu stöbern.

Trachtenmode im Angebot

Im Altbau der Schule schlenderten die Käufer vorbei an Spielen und Puzzles, Büchern, CDs und DVDs, Kindersitzen und -wägen, Rucksäcken, Faschingsbekleidung, Fahrrädern, Spielzeug und Spielgeräten, Ski- und Eislaufschuhen. In der größeren Verkaufsfläche im Neubau häuften sich Schuhe, Kleidung, Unterwäsche, Schlafanzüge, Mützen, Strumpfhosen und Socken. Bettwäsche, Baby- und Badezubehör, spezielle Winterkleidung und Trachtenmode ergänzten das Angebot.

Die Ware war gut sortiert und die Helfer standen für Beratungsgesprächen bereit. Eine der Mamas fand übrigens eine einfache Lösung, um ihren Sohn während des Stöberns "ruhig zu stellen": Mit Obst und Keksen ausgestattet, saß er ohne zu quengeln auf dem Fußboden. Der Flohmarkt hat sich inzwischen zu einem internationalen Treffpunkt gemausert: Auch Unterhaltungen auf Englisch und Türkisch waren zu vernehmen. Schlussverkauf in Cafeteria-Atmosphäre - so lässt sich die Stimmung zusammenfassen.

Seit Jahren trägt das Engagement der Helfermannschaft dazu bei, dass durch regelmäßige Zuwendungen an den Kindergarten Wünsche der Erzieherinnen erfüllt werden, die über den Etat der Stadt nicht zu finanzieren sind. Einnahmequellen sind die Grundgebühr, die jeder Anbieter zu entrichten hat, und ein Zehn-Prozent-Anteil am Verkaufserlös, der einbehalten wird. Hinzu kommt der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen, den die Mütter der Kindergartenkinder stiften.

Der Arbeitseinsatz der 120 gut eingespielten Helfer begann bereits am Freitag mit der zweistündigen Annahme der Ware. Viel Organisationstalent war dann bei deren Zuordnung zu Tischen, Regalen und Hängeständern erforderlich. Neben den 152 registrierten Anlieferern hatten auch die Helfer selbst den Flohmarkt bestückt. Insgesamt wechselten 5325 Artikel den Besitzer.

Arbeitsintensives Ende

Nach Verkaufsende begann für das Team ein weiterer arbeitsintensiver Einsatz. Bis 20 Uhr war es damit beschäftigt, abzurechnen, Einnahmen zuzuordnen, nicht verkaufte Artikel zu sortieren und diese in die Einlieferungskartons zurückzulegen. Nun kann Winterruhe einkehren. Der nächste Flohmarkt ist für März 2015 angekündigt.
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