Remis wäre gerecht gewesen

Für beide Mannschaften hatte dieses Spiel keine besondere Bedeutung mehr. Doch am Ende hatten die wenigen Zuschauer in Ettmannsdorf viel Hektik, einen Platzverweis und eine Matchstrafe zu sehen bekommen. Und einen Sieger gab es auch.

(aho) Mit 2:1 gewann der FC Tegernheim am Samstag beim SC Ettmannsdorf und revanchierte sich damit für die Hinspielniederlage. Aus der Sicht des SC Ettmannsdorf war die Niederlage vermeidbar und unverdient, denn der gerechtere Ausgang wäre eine Punkteteilung gewesen. Und nach dieser sah es bis in die Nachspielzeit hinein auch aus.

Tempo von Beginn an

Von Beginn an drückte die Heimelf auf das Tempo. Sie hatte sich vorgenommen, im letzten Heimspiel ihren Fans einen versöhnlichen Abschluss zu präsentieren. Es sah auch gut aus, denn schon nach zwei Minuten zog Daniel Bohnert auf und davon, zielte jedoch knapp vorbei.

Nicht besser machten es Florian Tausenpfund in der fünften und André Klahn in der elften Minute. Sie verfehlten jeweils haarscharf das Gehäuse der Tegernheimer, die in dieser Phase alles andere als hellwach wirkten. Erst nach 20 Minute machte der Gast durch einen Freistoß auf sich aufmerksam, den Tim Ebner aus dem Winkel fischte. Zur Pause hätte der SC Ettmannsdorf in Führung liegen können, was auch der gegnerische Co-Trainer hinterher eingestand.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel des FC Tegernheim druckvoller, während die Platzherren nicht mehr so zwingend auftraten und den Gegner kommen ließen. Der nutzte seine Freiheiten in der 53. Minute durch Sven Hofmann zum 0:1. Er traf aus kurzer Entfernung.

Umstrittene Entscheidung

Durch die eine oder andere umstrittene Entscheidung brachte der Schiedsrichter eine unnötige Hektik ins Spiel. So war die Matchstrafe für Martin Pietzonka ebenso überzogen wie wenig später der Platzverweis für Daniel Bäumler nach einem Foul, welches der Assistent auf der gegenüberliegenden Seite genau gesehen haben wollte.

Ettmannsdorf drängte auf den Ausgleich, warf alles nach vorne und bekam in der 83. Minute nach einem Foul an Florian Tausendpfund einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Felix Peter zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Auf Kopf den gestellt

Mit diesem Ergebnis schienen beide Seiten zufrieden zu sein. Der letzte Eckball für den Gast stellte jedoch den Spielverlauf auf den Kopf. Urban Wazlawik flankte nach innen und der aufgerückte Alexander Kilmann traf per Flugkopfball zum 1:2 ins Netz.
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