Remis wäre in Ordnung

Zum Auftakt nach der Winterpause muss der SC Ettmannsdorf auf Philipp Peter verzichten. Bild: af

Im Mittelfeld der Tabelle liegt momentan Landesligist SC Ettmannsdorf. Auf Platz zwei fehlen dem Tabellenneunten nur sechs Punkte, nach hinten auf den Relegationsplatz sind es sieben Punkte. Am Samstag beginnt die Restrückrunde beim ASV Neumarkt.

Ettmannsdorf. (aho) Fast zwei Drittel der laufenden Saison in der Landesliga Mitte sind vorbei und der SC Ettmannsdorf rangiert auf einem vermeintlich gesicherten Mittelfeldplatz. Das bedeutet, dass die Mannschaft von Timo Studtrucker beruhigt an die noch ausstehenden zwölf Aufgaben heran gehen kann. Die nächste Hürde hat der Tabellenneunte am Samstag, 7. März, 15 Uhr beim ASV Neumarkt zu überspringen.

Ziel Wiederaufstieg

Anders als der SCE setzen sich die Gastgeber selbst unter Druck. Nach eigenen Aussagen strebt der ASV den sofortigen Wiederaufstieg in die Bayernliga an. Dazu müsste er Meister oder wenigstens Zweiter werden. Von diesem Ziel ist die Elf von Dominik Haußner noch ein Stück entfernt. Im Hinspiel, das torlos endete, traten die Neumarkter alles andere als meisterlich auf. Für das heutige Match haben sich die Gastgeber die Favoritenrolle selbst auserkoren. Beim SC Ettmannsdorf sind die Ziele klar auf den Klassenerhalt ausgerichtet.

So schnell wie möglich will Trainer Studtrucker die noch nötigen zehn bis zwölf Punkte holen, um dann beruhigt die Saison ausklingen zu lassen. In der Wintervorbereitung wurde intensiv gearbeitet, die Testspiele gegen höherklassige oder gleichklassige Gegner gaben dem Coach wichtige Aufschlüsse für die Zukunft. Den Feinschliff für die Restrückrunde erhielt die Mannschaft im Trainingslager in der Türkei, von dem sie am Donnerstagabend zurück gekehrt ist.

Respekt ja, Angst nein

Nach Neumarkt reist der SCE zwar mit dem nötigen Respekt vor der Klasse des Gegners, aber gleichzeitig ohne Angst. Schon mehrfach hat das Studtrucker-Team bewiesen, dass es es mit Meisterschaftsanwärter aufnehmen kann. Zudem vertraut der Gast auf seine Auswärtsstärke, die schon so manchen Zähler einbrachte. Gegen den ASV ist mit einer zurückhaltend und defensiv agierenden Ettmannsdorfer Elf zu rechnen.

Allerdings stehen dem Trainer nicht alle Stammspieler zur Verfügung. Vor allem der Ausfall von Florian Tausendpfund und Philipp Peter muss in der Abwehr kompensiert werden. Fehlen werden weiterhin Torwart Tim Ebner, der nach seiner Verletzung Fortschritte macht, aber noch nicht eingesetzt werden kann, sowie Jens Solfrank und Akin Akdogan. Mit einem Remis wie in der Hinrunde wäre der SCE zufrieden.
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