Reserve-Trainer wird bei der SpVgg Wiesau Nachfolger von Mario Gebhard
Pappenberger übernimmt

Markus Pappenberger soll als Trainer die SpVgg Wiesau vor dem Abstieg aus der Bezirksliga retten. Bild: gb
Wiesau. (dlw) Fußballbezirksligist SpVgg Wiesau ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Markus Pappenberger übernimmt bis auf weiteres die Nachfolge des nach dem 19. Spieltag zurückgetretenen Mario Gebhard. Bisher leitete der neue Coach die Geschicke der Reserve, stand aber bereits im letzten Vorrundenspiel gegen den TSV Neudrossenfeld an der Seitenlinie. Mit welchem Trainer die zweite Mannschaft in die restliche Saison geht ist noch offen.

"Wir freuen uns sehr, dass Markus sich dafür entschieden hat, die Bezirksligamannschaft weiter zu trainieren", sagt SpVgg-Vorsitzender Alfred Klarner. "Er war von Anfang an unser erster Ansprechpartner. Ich bin überzeugt, dass er die Truppe mit seiner fachlichen und sportlichen Kompetenz in sichere Gefilde retten kann."

Pappenberger trainiert seit Sommer die Reserve der SpVgg Wiesau, die als Aufsteiger auf dem zehnten Platz der Kreisklasse Ost überwintert. Bevor der 41-Jährige zur SpVgg Wiesau kam, war er acht Jahre lang bei der DJK Falkenberg und ein Jahr beim SV Schönhaid tätig. Eigentlich wollte der gebürtige Wiesauer kürzer treten, weshalb ihm die Entscheidung nicht leicht fiel. "Wochenlang machte ich mir Gedanken. Von einem Schnellschuss kann also keine Rede sein. Wahrscheinlich hätte ich die Chance nicht mehr bekommen, meinen Heimatverein zu trainieren. Die Aufgabe ist reizvoll und eine Herzensangelegenheit für mich", erklärt Pappenberger. "Natürlich bin ich mir bewusst, auf was ich mich einlasse."

Die Stiftländer rangieren zur Zeit mit 22 Punkten auf einem Abstiegsplatz der Bezirksliga Oberfranken Ost. Allerdings sind noch 14 Partien zu absolvieren, um den Rückstand von fünf Punkten auf das rettende Ufer aufzuholen. Und das wird schwer genug. In dieser Saison steigen vier Teams direkt ab, drei gehen in die Relegation.

Um für ein glückliches Saisonende zu sorgen, sind für Pappenberger einige Faktoren entscheidend. "Die Mannschaft muss zur Spielfreude und Leichtigkeit der vergangenen Saison zurückfinden. Ich erwarte, dass alle an einem Strang ziehen ", erklärt er. "In der Vorbereitung werden wir mehr Aufwand betreiben müssen, als andere Mannschaften. Dann bin ich mir sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen."
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