Reservisten bitten um Spenden

An den Friedhofstoren hatten sich Mitglieder der Reservistenkameradschaft an Allerheiligen postiert, um Spenden für die Pflege von Kriegsgräbern zu sammeln. Waren es kurz nach der Mittagszeit nur einzelne Friedhofsbesucher, die Geld einwarfen, so bildeten sich kurz vor Beginn der kirchlichen Gräbersegnung mitunter Warteschlangen vor den Spendenbüchsen. Bild: rn
Münzen und Scheine im Gesamtwert von 1070 Euro warfen die Friedhofsbesucher heuer in die Sammelbüchsen: Seit 1978 bitten Mitglieder der Reservistenkameradschaft am Fest Allerheiligen um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Mit den Spendengeldern sowie mit finanzieller Unterstützung und im Auftrag der Bundesregierung pflegt dieser in 45 Ländern Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens auf 825 Soldatenfriedhöfen die Gräber von 2,5 Millionen Gefallenen der beiden Weltkriege. Im Zuge von Jugendlagern und Schülerprojekten haben seit 1953 schon mehr als 250 000 Jugendliche aus 35 Ländern der Erde Vorurteile abgebaut und erfahren, was Krieg, Gewalt und Hass anrichten können.
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