Rettungskette Forst

Über eine neuerdings eingerichtete Notfalllösung unterrichtete der Bürgermeister die Räte. Die Bayerischen Staatsforsten haben ein Merkblatt "Rettungskette Forst - Schnelle Hilfe im Notfall" herausgebracht. Damit soll die Rettung von im Wald verunglückten Personen rascher möglich werden. Denn sowohl die Lage der Unglücksstelle als auch die Erreichbarkeit sind oft dem Zufall überlassen.

Das Konzept, das für alle Waldbesitzer und auch Besucher (wie Wanderer) wichtig ist, sieht Rettungstreffpunkte (RTP) vor, von den Revierförstern in gleichmäßiger Verteilung nahe an Waldflächen festgelegt. Der Standort sowie die Zufahrt sind in einem Datenblatt mit Kartenausschnitt beschrieben und bei der Integrierten Leitstelle (ILS) hinterlegt.

Inzwischen gibt es 267 RTP in der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Sie sind durch ein Schild mit einheitlicher Nummerierung gekennzeichnet (http://www.baysf.de/de/walderkunden/rettungstreffp... abrufbar. Wer sich in den Wald begibt, sollte den nächstgelegenen RTP (mit seiner Nummer) zu seinem Aufenthaltsort im Wald kennen, um im Ernstfall mit Handy die rasche Rettung über Notruf 112 veranlassen zu können. Nach erster Hilfe soll sich der Helfer zum RTP begeben, um die Retter zum Unfallort lotsen zu können. (fm)
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