Reuther Feuerwehr verzichtet zugunsten der Löschwitzer Kameraden
Fürs Dorffest kein Termin

Herbert Tretter. Bild: wew
Für Bürgermeister Josef Etterer ist das alljährliche Dorffest zum Patrozinium ein "echtes Schmankerl". Doch auf den von den Brandschützern organisierten Höhepunkt im Dorfleben muss nicht nur der Gemeindechef dieses Jahr verzichten. Wegen einer Terminüberschneidung mit dem Jubiläum und der Pumpeneinweihung der Löschwitzer Kameraden muss das beliebte Fest entfallen.

Allerdings wird der Patroziniumsgottesdienst mit der Beteiligung der Reuther Wehr stattfinden, war in der Jahreshauptversammlung zu hören. Für das Johannisfeuer wird derzeit ein geeigneter Platz gesucht. Weiterhin sind für die Kameraden Ausflüge zu attraktiven Zielen geplant. Näheres ist aber noch nicht entschieden.

Immer stark vertreten

Nach dem Gedenken für den vor wenigen Tagen verstorbenen Ehrenvorsitzenden Walter Uhl dankte Vorsitzender Herbert Tretter zunächst den vielen freiwilligen Helfern beim Aufstellen des Maibaumes, der durch eine von Christian Sieber gestifteten künstlichen Kranz und eine Metallspitze aufgewertet wurde. Das Dorffest mit dem Kapellenpatrozinium sei dank Unterstützung der Familie Brand, die neben der Festhalle auch kostenlos für Musik gesorgt habe, ein voller Erfolg gewesen. Dank galt allen fleißigen Helfern und den Feuerwehrdamen für das Kuchenbacken. Die Fahrt in den Truppenübungsplatz gestaltete sich zu einer sehr interessanten Tour. Schriftführer Markus Brand berichtete vom Besuch aller kirchlichen Feste und der befreundeten Vereine, an denen sich von den 79 Mitgliedern stets eine große Delegation beteiligt habe.

Kommandant Michael Dötsch berichtete von sechs Übungen und einer gut besuchten Gemeinschaftsübung mit den Wehren Kastl und Unterbruck. Einsätze waren bei den Absicherungen unter anderem in Waldeck und beim Patrozinium sowie bei einer Türöffnung zu leisten. Er sprach allen Kameraden und vor allem der Jugendfeuerwehr seinen Dank für den Besuch der Übungen aus. Für Mitte 2015 kündigte er verstärkte Aktivitäten zum Start des Digitalfunks an. Es seien umfangreiche Schulungen an den drei Handfunkgeräten erforderlich. Die Feuerwehr Reuth sei künftig unter dem Funkrufnamen Florian Reuth 45/1 zu erreichen.

Übungen unerlässlich

Kassenwart Reinhold Meyer sprach von einem befriedigenden Kassenstand, was die Revisoren bestätigten. Bürgermeister Josef Etterer betonte die Bedeutung der Feuerwehr in allen Ortschaften der Gemeinde. Neben der Schutzaufgabe seien die gesellschaftlichen Aktivitäten hervorzuheben. Er ermunterte dazu, weiterhin junge Leute zur Mitarbeit in zu begeistern, um im Ernstfall gut gerüstet zu sein. Dazu sei auch der regelmäßige Übungsbetrieb unerlässlich. Die Gemeinde unterstütze die Arbeit auch in den kleineren Wehren nach Kräften, versprach Etterer
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