Rhythmus schnell finden

Die ersten drei Konditionseinheiten sind absolviert, am Freitagabend wurde das erste Mal auf Kunstrasen in Raigering trainiert. Und schon testet der Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Nord, die SpVgg SV Weiden, erstmals unter Wettkampfbedingungen.

Weiden. (lst) Am Samstag, 7. Februar, reist die Mannschaft des zuletzt erkrankten Trainer Christian Stadler zum Landesligisten ASV Cham. "Wir wollen ganz schnell wieder in den Spielrhythmus finden", sagt Weidens Sportlicher Leiter Thomas Binner. Die erste Möglichkeit dazu haben die Schwarz-Blauen beim momentanen Tabellenzehnten der Landesliga Mitte. Anstoß ist um 16 Uhr.

Die Elf um Coach Uwe Mißlinger fing bereits vor knapp einer Woche mit der Vorbereitung an und ist der SpVgg SV somit um eine Nasenlänge voraus. "Das Ergebnis in so einer Begegnung ist uns egal", sagt dazu Binner. Vielmehr sei wichtig, dass die Weidener am spielerischen Feinschliff arbeiten, alle im Kader befindlichen Akteure ausreichend Spielzeit bekommen und die drei Neuzugänge integriert werden.

Beim ASV Cham sollten die zuletzt beim Auftakt fehlenden Tomas Peterik (Magen-Darm-Virus) und Michael Wittmann (beruflich verhindert) wieder mit an Bord sein. Verzichten muss Mißlinger hingegen auf Daniel Schmaderer, der sich während der Winterpause einer Knorpeloperation im Knie unterzogen hatte. Auch Tobias Berger ist nach seinem Kreuzbandriss weiter vom Verletzungspech verfolgt. Beim Laufen ist der Abwehrspieler vor eineinhalb Wochen umgeknickt und hat sich einen Bänderanriss im Knöchel zugezogen.

Der Bayernliga-Spitzenreiter kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Keeper Tomislav Galovic ist, nachdem er unglücklich umknickte, mit einem dicken Knöchel zum Zuschauen verdammt. Verteidiger Johannes Scherm, der beim Medienhaus-Cup einen Mittelfußbruch erlitten hatte, stieg zwar schon wieder ins Lauftraining ein, ein Einsatz gegen den ASV Cham kommt aber noch etwas zu früh. Ansonsten stehen Stadler alle Mann zur Verfügung, auch die Neuzugänge Rafael Wodniok, Kevin Basala und Ahmet Ayaloglu.

"Sie haben sich schon sehr gut integriert, jetzt soll der nächste Schritt folgen", so Binner, der den konditionellen Zustand der SpVgg SV-Spieler als "mehr als zufriedenstellend" bezeichnet: "Die Jungs haben in der Winterpause nicht geschlampt."
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