Richtlinien für die Förderung

Gefördert werden Maßnahmen für Einzelbäume auf privaten Grundstücken. Zuschüsse gibt es für die Baumarten Akazie, Eiche, Linde, Buche, Kastanie, Esche und Ulme. Diese müssen einen Stammdurchmesser von mindestens 30 Zentimetern in 1 Meter Höhe aufweisen.

Die Bäume müssen von hoher Bedeutung für das Ortsbild sein. Dies ist der Fall, wenn ihr Standort dem öffentlichen Raum zugewandt ist (Vorgartenbereich) und eine innerörtliche Raumwirkung (Straßen-/Platzprägung) von ihnen ausgeht. Auch einzeln stehende Bäume (sogenannte Solitärbäume) mit eigenständiger Raumwirkung sowie Pflanzen mit einer - bei Dorferneuerungsverfahren - positiv festgestellten Raumwirksamkeit fallen darunter. Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf der Baum nicht bereits stark geschädigt oder sehr krank sein und eine längerfristige Erhaltungsperspektive besitzen. Um in die Förderung zu kommen, müssen die Baumbesitzer einen Fachbetrieb für die Pflege und den Erhalt einschalten.

Zuschusshöhe: 25 Prozent der Erhaltungsmaßnahmen, je Baum gibt es maximal 500 Euro. (mp)
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