Richtungsweisendes Spiel

Der SC Ettmannsdorf mit Sebastian Bauer und Daniel Bohnert (von links) gegen Gerhard Dachs vom TSV Langquaid. Das Spiel endete 3:0 für den SC. Diesmal muss die Mannschaft von Timo Studtrucker zum SC Regensburg. Bild: rid

Für den SC Ettmannsdorf geht es am Samstag wieder gegen eine Mannschaft auf der Bezirkshauptstadt. Nach der 1:4-Heimniederlage gegen den SV Fortuna Regensburg wird es diesmal auswärts nicht einfacher werden.

Ettmannsdorf. (aho) Nach der unerwartet deutlichen Heimniederlage gegen Fortuna Regensburg vor einer Woche geht der SC Ettmannsdorf (10./18) dennoch mit einem gewissen Selbstvertrauen in das schwere Auswärtsspiel gegen den SC Regensburg. Anpfiff ist am Samstag, 27. September, um 16 Uhr. Die Art und Weise, wie sich die Mannschaft gegen den Tabellendritten in manchen Situationen präsentiert hat, wurde vom Trainer angesprochen und ist inzwischen aufgearbeitet worden. Nun richten sich die Blicke wieder nach vorne auf die vier Spiele der Vorrunde, aus denen der SCE noch einige Punkte holen möchte.

Die Niederlage aus der Vorwoche nennt Timo Studtrucker verdient, denn seine Mannschaft sei nicht konsequent genug in den Aktionen gewesen und habe sich bei den Gegentoren mehrere individuelle Fehler geleistet. "Wir haben es dem Gegner einfach zu leicht gemacht, obwohl dieser spielerisch und taktisch sehr stark war", sagt der Ettmannsdorfer Trainer .

Am Samstag trifft der SCE auf einen Gegner, der immer sicherer wird. Das beweist die Bilanz von zwei Siegen aus den letzten drei Begegnungen, die dem Neuling den Anschluss an das Tabellenmittelfeld (16./11) gebracht haben. Anders als zu Saisonbeginn tritt der SC Regensburg als Einheit auf. Die Spieler glauben an sich. Zudem hat die Diermeier-Elf fast ihren kompletten Kader wieder zur Verfügung. Beim SC Ettmannsdorf wissen die Spieler um die Bedeutung dieser Partie. "Noch befinden wir uns in der gesicherten Zone, aufgrund der Serie der vergangenen Wochen. Um nicht wieder in Gefahr zu geraten, müssen wir wieder so auftreten, wie in den Wochen zuvor und dem Gegner unser Spiel aufzwingen", meint Timo Studtrucker. Die Mannschaft will in Regensburg den Erfolg, und dementsprechend werde sie auftreten. Das Spiel sieht der Trainer als richtungsweisend für die restlichen Spiele der Vorrunde.

Wegen Verletzungen und Erkrankungen stehen dem SCE nicht alle Stammspieler zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten fehlen auf jeden Fall Maximilian Wagner, Ilhan Koc und Alexander Kiendl. Dennoch ist der Kader sowohl quantitativ als auch qualitativ in der Lage, Ausfälle zu kompensieren.
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