Rieden beleuchtet sich selbst

Das Thema ist lange diskutiert worden. Jetzt ist es entschieden: Rieden will sich künftig selbst um die Beleuchtung seiner Straßen kümmern. Die Gemeinde kauft die Anlage - um Geld zu sparen.

Nach langjährigen Beratungen und Verhandlungen hat sich der Marktgemeinderat jetzt zum Kauf der kompletten Straßenbeleuchtungs-Anlage entschieden. Die Verträge mit der ehemaligen Eon, jetzt Bayernwerk, wurden bereits im vergangenen Jahr gekündigt.

Es mussten aber noch einige Punkte endgültig geklärt werden - insbesondere hinsichtlich der technischen Betriebsführung und der bisherigen Wartungspauschalen. Nachdem Angebote eingeholt worden waren, beschlossen die Bürgervertreter jetzt, dass die Gemeinde die Beleuchtung übernimmt.

Sparen durch LED-Technik

Sukzessive sollen die Laternen auf LED umgerüstet werden: Ziel ist es, Energie- und Kosteneinsparungen selbst steuern zu können. Die Bürger können Ausfälle von Straßenlaternen wie bisher direkt bei der Marktverwaltung melden.

Ein neues Gesicht bekommt das Gelände am ehemaligen Rathaus in Vilshofen. Wie es aussehen soll, darüber hat der Gemeinderat jetzt ausführlich diskutiert. Die Fläche am früheren Rathaus wurde jüngst freigelegt, um hier einen kleinen Dorfplatz zu schaffen. Aktuell befinden sich hier eine offene Anschlagtafel und ein Postkasten. Außerdem dient der Platz als Bushaltestelle für die Schulkinder. Dies muss in die neue Gestaltung einbezogen werden.

Marktgemeinderatsmitglied Engelbert Müllner sprach sich dafür aus, dass das neue Anschlagstafel-Modell in jedem Fall für die Vereine und andere Informationen offen zugänglich sein sollte. Andere Stimmen sprachen sich für eine kombinierte Lösung aus.

Amtstafel bleibt, wo sie ist

Geschäftsleiterin Sabine Müller wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass keine Verknüpfung mit der gemeindlichen Anschlagtafel erfolgen dürfe. Diese ist und bleibt deshalb an der Hausfassade des ehemaligen Rathauses. Bürgermeister Erwin Geitner wird nun Angebote für kombinierte Anschlagtafeln einholen, außerdem für einen Regenschutz dazu und für die Bushaltestelle.

Wie schließlich die neue Bepflanzung aussehen soll, wurde weiter eingehend diskutiert. Teils sprach man sich für eine Anlage ähnlich der Bepflanzung vor dem Rathaus in Rieden aus, andere Vorschläge sehen einen neuen Baum vor.

Ob hier zusätzlich noch eine oder zwei Bänke oder sogar ein Tisch untergebracht werden können, soll eine neue gestalterische Planung zeigen, in die die Vorschläge aus der Beratung einfließen sollen.

In der kommenden Sitzung wollen die Räte dann die endgültige Gestaltung beschließen. Bei Pflege und Unterhalt will sich nach Geitners Worten der Obst- und Gartenbauverein gern einbringen.
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