Riedener Drittklässler besuchen die örtliche Feuerwehr
Fünf Ws für Notruf

Die Riedener Feuerwehr erklärte den Drittklässlern ihre Aufgabe, Christian Brockhoff zeigte ihnen die Ausstattung des Löschfahrzeugs 20/16. Nach den Vorführungen spendierten die Wehrmänner den Kindern noch Butterbrezen, so dass die Mädchen und Buben gestärkt in den regulären Unterricht zurückkehrten. Bild: sön
(sön) Groß war die Aufregung bei den Drittklässlern aus Rieden, denn ein Besuch der örtlichen Feuerwehr stand auf dem Stundenplan. Kommandant Jürgen Reinwald erwartete mit seinen Kollegen Johannes Haas, Martin Eichenseer, Christian Brockhoff und Johannes Höfler die Kinder im Feuerwehrhaus. Dort erklärten die Aktiven ihnen die Aufgaben der Wehr: Retten, Löschen, Bergen und Schützen.

Die Kinder lernten, dass sie beim Absetzen eines Notrufs unter der Nummer 112 die fünf Ws beachten müssen: Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Personen sind verletzt? - und schließlich noch Warten auf Rückfragen. Spannend wurde es, als es an die beiden Fahrzeuge der Wehr - das LF 20/16 und das etwas ältere LF 8 - ging. Die beiden Löschfahrzeuge kommen nach Angaben der Wehrmänner bei Bränden zum Einsatz. Neben Tanks mit 2400 Liter Wasser und 190 Liter Löschschaum hat das LF 20/16 noch Schläuche, Spritzen und das notwendige Werkzeug, das LF 8 eine mobile Tragkraftspritze. Beide Fahrzeuge sind mit Atemschutzgeräten und Ersatzflaschen für je vier Atemschutzgeräteträger ausgestattet. Johannes Haas erklärte die Aufgabe der Atemschutzgeräteträger und schärfte den kleinen Besuchern ein: "Versteckt euch im Brand- oder Notfall auf keinen Fall aus Angst vor den Atemschutzgeräteträgern. Sie wollen euch helfen und retten."

Die Wehrmänner zeigten den Kindern noch, wie ein Fettbrand zu löschen ist - "auf keinen Fall mit Wasser". Den Flammen müsse vielmehr durch Abdecken die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten werden.
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